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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 2255 Krankenhaus oder Pflegeanstalt Funchal Bd. II · S. 628–639 23 Min. Lesezeit

Irrenanstalten

Originaltitel: Manicómios

Die Irrenanstalten Madeiras: von der frühen Unterbringung psychisch Kranker im Krankenhaus oder in Polizeizellen und einem Antrag auf einen „Tronco“ im Jahr 1493 bis zur Gründung der Irrenanstalt Câmara Pestana auf der Quinta do Rochedo im Jahr 1906. Behandelt werden auch die Heilanstalt São João de Deus in Trapiche, die ab 1922 von den Barmherzigen Brüdern vom heiligen Johannes von Gott geführt wurde, und die spätere Nutzung der Irrenanstalt Câmara Pestana als Frauenanstalt unter der Leitung der Hospitalschwestern.

Irrenanstalten

Ausland

Karte: Madeira (22)

1Die frühe Versorgung psychisch Kranker und die Kampagne für eine Irrenanstalt

Im Archiv des Stadtrats von Funchal fanden wir einen Hinweis auf das Gesuch, das der Senat (senado, der Stadtrat) von Funchal im Jahr 1493 um den Bau eines „Tronco“ stellte – so nannte man damals das Haus, in dem Geisteskranke festgehalten wurden. Wir glauben, dass dieses Gesuch weder bei der Regierung des Mutterlandes noch beim Großmeisteramt des Christusordens Gehör fand. Auch wissen wir nicht, wo die Unglücklichen, die von geistiger Umnachtung befallen waren, namentlich die Armen und Elenden, etwa untergebracht wurden – sofern es überhaupt ein eigens diesem menschenfreundlichen Zweck dienendes Haus gab.

Das Reglement (regimento) des Zivilkrankenhauses dieser Stadt aus dem Jahr 1816 war für seine Zeit eine ausgezeichnete Arbeit. Es ist überaus genau und verliert sich mitunter sogar in unnötigen Einzelheiten, erwähnt jedoch die Krankenhausaufnahme oder Verwahrung von Geisteskranken mit keinem Wort. Daraus schließen wir, dass sie damals dort nicht aufgenommen wurden. Dasselbe gilt für das Reglement von 1834. Erst in der Ordnung von 1844 finden wir zum ersten Mal die ausdrückliche Bestimmung, es solle „einige sichere Zimmer für Irre geben, die von den übrigen Krankensälen getrennt sein müssen …“. Bis zum Bau der Irrenanstalt Câmara Pestana wurden die armen Geisteskranken in Nebenräumen des Krankenhauses untergebracht, und die Unmenschlichkeit, mit der Pfleger und Bedienstete dieses Krankenhauses sie behandelten, wurde bei uns sprichwörtlich.

Rat (conselheiro, Ehrentitel des königlichen Rates) José Silvestre Ribeiro, der als oberster Verwaltungsbeamter dieses Distrikts allen öffentlichen Bedürfnissen abzuhelfen suchte, wandte sich schriftlich an die Verwaltungskommission (Comissão Administrativa) des Heiligen Hauses der Barmherzigkeit (Santa Casa da Misericórdia), einer karitativen Bruderschaft. Er legte die Gründe dar, die für den Bau eines zur Unterbringung der Geisteskranken geeigneten Gebäudes sprachen, und sagte diesem wichtigen Vorhaben seine volle Unterstützung zu. Mit der Gründung einer Irrenanstalt erging es ähnlich wie mit der Verlegung des alten Gefängnisses, dem Bau des Kais, der Mole der Pontinha (‚kleine Spitze‘), des Theaters und des Obst- und Gemüsemarkts: Sie waren Pflichtthemen der örtlichen Presse, besonders in Wahlzeiten oder wenn der Mangel an Stoff den Journalisten dazu brachte, noch einmal den Tee des Tolentino aufzukochen.

Was jedoch lange Zeit eine wichtige, noch zu verwirklichende Verbesserung gewesen war, wurde nun zur Erfüllung einer gebieterischen und unaufschiebbaren Notwendigkeit. Der Anteil der Geisteskranken nahm erschreckende Ausmaße an, vor allem aus den Gründen, die wir im Artikel Junta Agrícola kurz dargelegt haben, als wir von der Notwendigkeit sprachen, den Alkoholismus durch eine strengere Beschränkung der Erzeugung von Branntwein (aguardente, aus Zuckerrohr oder Wein destilliert) einzudämmen. Die Presse verstärkte ihre Kampagne angesichts der begründeten Weigerung, Geisteskranke in unser Krankenhaus aufzunehmen, angesichts der abstoßenden Zusammenpferchung dieser Unglücklichen in den verseuchten Zellen des Polizeikommissariats und angesichts der großen Zahl derer, die durch Straßen und Wege irrten. In der Öffentlichkeit erwachte daraufhin ein tiefes Mitgefühl mit diesem menschlichen Elend und zugleich allgemeine Empörung über die sträfliche Vernachlässigung, der die Behörden die armen Geisteskranken überließen, die nicht über die nötigen Mittel für die Unterbringung in geeigneten Heilanstalten verfügten. Madeira leistete zwar Beiträge zur staatlichen Unterbringung der Geisteskranken, doch die Irrenanstalt Rilhafoles lehnte die Aufnahme von Kranken von dieser Insel ab, sicherlich aus Mangel an den nötigen Räumlichkeiten. Ein angesehener Irrenarzt, der sich auf der Durchreise in dieser Stadt aufhielt, prangerte die trostlose Lage der armen Geisteskranken energisch an und rückte damit die Notwendigkeit, eine Krankenanstalt für die des Lichts der Vernunft beraubten Menschen zu gründen, noch deutlicher ins Licht.

Daraufhin bildete sich eine Kommission, um diesen ebenso selbstlosen wie menschenfreundlichen Gedanken in die Tat umzusetzen. Sie nahm sogleich ihre Arbeit auf, die von vollem Erfolg gekrönt wurde. Dr. António Jardim de Oliveira war einer der Ersten, die diesen Gedanken bei uns anregten, und wurde einer seiner eifrigsten Verfechter. Eine Irrenanstalt auf Madeira ist heute eine glückliche Wirklichkeit. Auch wenn diese Einrichtung ihrem Zweck nicht ganz gerecht wird, vor allem mangels großzügigerer Räumlichkeiten und einer besseren Krankenpflege, ist sie zweifellos eine Heilanstalt, die äußerst wertvolle Dienste leistet und eines der dringendsten und gebieterischsten Bedürfnisse erfüllt, die sich bei uns bemerkbar machten. (1921)

2Gründung der Irrenanstalt Câmara Pestana

Als Dr. Luís da Câmara Pestana am 15. November 1899 in Lissabon starb, kam auf dieser Insel und in der madeirischen Gemeinschaft der Hauptstadt sogleich der Gedanke auf, in Funchal ein Denkmal zu errichten, das die Erinnerung an den hervorragenden Bakteriologen und berühmten Sohn dieser Erde wachhalten sollte. Hierzulande ergriff der Ateneu Comercial, ein Verein, der längst nicht mehr besteht, die Initiative zur Verwirklichung dieses Gedankens. Er übertrug seinen Ehrenmitgliedern, dem Vicomte von Cacongo, Luís de Freitas Branco, Henrique Vieira de Castro, António Rodrigues Leitão und Nicásio de Azevedo Ramos, volle Vollmacht, damit die Ehrung des angesehenen Wissenschaftlers ohne Verzug zu einer verdienten und greifbaren Wirklichkeit werde.

Diese Herren bildeten eine Kommission, deren Präsident der Erstgenannte und deren Sekretär der Letztgenannte war. Der Vicomte von Cacongo schlug vor, eine Anstalt zur Unterbringung von Geisteskranken zu gründen; sie sollte zugleich das Denkmal für Dr. Câmara Pestana sein und den Namen dieses unseres berühmten Landsmanns tragen. Dieser Kommission wurde eine weitere angegliedert, die sich in dieser Stadt gebildet hatte, um Spenden für die Überschwemmungsopfer auf den Azoren zu sammeln. Ihr gehörten Dr. António Jardim de Oliveira, der Graf von Ribeiro Real, Dr. João Augusto Teixeira und Domherr Manuel Correia de Figueiredo an. Sie verfügte über etwa zwei Contos, und dieser Betrag bildete fortan den Grundstock oder Fonds der Kommission des Manicómio Câmara Pestana.

Die Kommission arbeitete mit großem Eifer und Engagement, doch die Madeirer wussten die emsigen Bemühungen nicht zu erwidern: Durch öffentliche Subskription kamen lediglich etwa acht Contos de Réis (Conto (eine Million Réis)) zusammen. Diese Summe reichte bei Weitem nicht aus, um das begonnene Werk zu verwirklichen – nicht nur hinsichtlich des Baus des Gebäudes und der Einrichtung des Hospitals, sondern vor allem hinsichtlich des geregelten Betriebs der Anstalt, auch wenn es nur um die Unterbringung einer kleinen Zahl von Kranken ging. Für den Standort des Hospitalgebäudes gab es verschiedene Vorschläge; besonders bevorzugt wurde der Klosterbezirk des aufgehobenen Klosters Mariä Verkündigung (Encarnação). Trotz aller Bemühungen gelang es jedoch nicht, von der Zentralregierung die Überlassung eines Grundstücks für diesen Bau zu erreichen. Man dachte auch an eine Unterbringung in einem Teil des Leprosenhospitals (Hospital dos Lázaros) und ebenso an Nebengebäude der Misericórdia. Später erkannte man jedoch, dass diese Räumlichkeiten sich selbst nach den unerlässlichen und kostspieligen Umbauarbeiten nicht für eine ordnungsgemäße Unterbringung einer Irrenanstalt eigneten. Schließlich beschloss die Kommission nach Anhörung der Gesundheitsbehörden, die Quinta (Landgut) do Rochedo (‚Landgut am Felsen‘) in der Gemeinde (freguesia) São Gonçalo (‚heiliger Gonçalo‘) zu erwerben. Der Kauf wurde am 28. März 1904 für fünf Contos abgeschlossen.

Kurz darauf schenkte die Kommission das Gebäude sowie einige Spenden, die sie noch verwahrte, dem Generalrat des Distrikts (Junta Geral do Distrito). Sie tat dies nicht nur, weil sie den Unterhalt des Hospitals nicht bestreiten konnte, sondern auch, weil diese Verwaltungskörperschaft nach dem Dekret vom 10. Oktober 1902 für die Unterbringung der Geisteskranken zuständig war. Der Generalrat nahm die Schenkung dankend an, und dieser Beschluss wurde am 10. Mai 1904 von der Zentralregierung bestätigt. Wegen der von der schenkenden Kommission auferlegten Bedingungen kamen bei der Übergabe des Gebäudes der Quinta do Rochedo Zweifel und einige Schwierigkeiten auf. Die endgültige Übertragung erfolgte erst 1907; in der Zwischenzeit hatte der Generalrat jedoch den geregelten Betrieb des Hospitals aufrechterhalten.

Auf dem Gelände der Quinta do Rochedo ließ die Gründungskommission einen Pavillon zur Unterbringung der Kranken errichten und richtete den Wohnsitz derselben Quinta für denselben Zweck her. Dort brachte sie die Krankenanstalt unter, die sie eine Zeit lang unterhielt und betrieb.

Die öffentliche Subskription erbrachte etwa zehn Contos und fünfhunderttausend Réis (alte portugiesische Rechnungsmünze; 1$000 = 1000 Réis, 1:000$000 = ein Conto = 1 000 000 Réis), einschließlich der aufgelaufenen Zinsen, der zwei Contos der Kommission für die Überschwemmungsopfer und eines Vermächtnisses von eintausendfünfhundert Escudos (portugiesische Währung ab 1911, = 1000 Réis) von Dona Júlia Maria Torres da Costa. Die verdienstvolle Kommission verwendete diese Beträge wie folgt: Kauf der Quinta und zugehörige Abgabe 5.656.000 Réis, Bau des ersten Pavillons 3393 Escudos, Wäsche und Mobiliar 627 Escudos und Erwerb der Büste von Dr. Câmara Pestana 402 Escudos.

Die Eröffnung der neuen Krankenanstalt wurde besonders feierlich begangen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Bronzebüste unseres berühmten und unglücklichen Landsmanns enthüllt, auf deren Sockel folgende Inschrift steht: „Diese Irrenanstalt wurde durch öffentliche Subskription gegründet und ist dem Andenken des berühmten madeirischen Bakteriologen Dr. Luís da Câmara Pestana gewidmet.“

Die Kommission, die die Gründung dieses Hospitals in die Wege leitete, bestand aus dem Vicomte von Cacongo, Dr. António Jardim de Oliveira, Henrique Vieira de Castro, Nicásio de Azevedo Ramos, dem Grafen von Ribeiro Real, Domherr Manuel Correia de Figueiredo, Dr. João Augusto Teixeira, M. Nascimento de Ornelas, Sabino Joaquim Rodrigues und António Rodrigues Leitão. Gerechtigkeit und Wahrheit gebieten, hier festzuhalten, dass der Vicomte von Cacongo, Henrique Vieira de Castro und Nicásio de Azevedo Ramos – Präsident, Schatzmeister und Sekretär – diejenigen Mitglieder waren, die bei der Verwirklichung dieses so selbstlosen und menschenfreundlichen Gedankens den größten Eifer und die größte Hingabe zeigten.

1908 kaufte der Generalrat an die Quinta angrenzende Grundstücke, die Kapitän Cândido Gomes gehörten, und ließ dort 1913 einen neuen Pavillon errichten. Die wachsende Zahl der Geisteskranken veranlasste dieselbe Körperschaft 1915, einen dritten Pavillon zu bauen.

Die Eröffnung des Manicómio fand am 4. April 1906 statt. Im folgenden Mai wurden die Wundärzte José Joaquim Mendes und João José Maria de Oliveira zum kommissarischen Direktor bzw. Oberpfleger des neuen Hospitals ernannt. Sein gegenwärtiger planmäßiger Direktor (1921) ist Dr. João Francisco de Almada, der das Amt im Juli 1907 antrat. Die Satzung des Manicómio Câmara Pestana wurde von einer vom Generalrat beauftragten Kommission ausgearbeitet und vom Generalrat in seiner ordentlichen Sitzung im November 1906 uneingeschränkt genehmigt.

Ende Dezember 1919 und 1920 waren dort jeweils 54 und 54 Geisteskranke untergebracht; die Ausgaben für den Unterhalt der Kranken beliefen sich im Jahr 1920 auf 28.627 Escudos.

Am 21. Mai 1924 wurden 38 männliche Geisteskranke, die sich im Manicómio Câmara Pestana befanden, in das Krankenhaus am Trapiche (‚Zuckermühle‘) verlegt, das Anfang desselben Jahres von den verdienstvollen Brüdern des heiligen Johannes von Gott gegründet worden war. In der Anstalt Câmara Pestana verblieben die weiblichen Kranken, deren Pflege einer geistlichen Gemeinschaft anvertraut wurde.

Aus dem Gesagten geht hervor, dass die Krankenhausversorgung der Geisteskranken ab dem Jahr 1924 einen bemerkenswerten Wandel erfuhr. Dies lag nicht nur daran, dass die männlichen Kranken in der Casa de Saúde do Trapiche untergebracht wurden und das Gebäude des Manicómio Câmara Pestana allein den weiblichen Kranken vorbehalten blieb. Hinzu kam vielmehr die große Verbesserung in der Behandlung der Patienten, die in beiden Einrichtungen geradezu vorbildlich wurde und den Vergleich mit ähnlichen Anstalten in unserem Land nicht zu scheuen brauchte.

3Die Heilanstalt Trapiche

Aus dem Buch Paróquia de Santo António da Ilha da Madeira werden im Folgenden einige Seiten über die Geschichte und den Betrieb der Casa de Saúde de São João de Deus wiedergegeben, die im Ortsteil Trapiche eingerichtet wurde.

Der Gedanke, in den Häusern des Trapiche ein Krankenhaus für Geisteskranke einzurichten, ist älter als die Gründung des Manicomio Câmara Pestana. Er ging vom Diözesanbischof Dom Manuel Agostinho Barreto aus, der sich mit größtem Eifer und unermüdlicher Ausdauer für seine Verwirklichung einsetzte. Er erreichte, dass die Eigentümerin die für diesen Zweck bestimmte Quinta (Landgut) abtrat, und drängte die Brüder des heiligen Johannes von Gott, die Leitung der zu gründenden Irrenanstalt zu übernehmen. Seinen Bemühungen war damals jedoch kein Erfolg beschieden, denn es traten ernste Schwierigkeiten auf, die nicht überwunden werden konnten. Es sei ausdrücklich festgehalten, dass er sehnlich wünschte, diesen Archipel mit einer vorbildlichen Irrenheilanstalt auszustatten, und dass er mit größter Hingabe und Begeisterung darauf hinarbeitete. Auch dies ist ein Ruhmestitel, der die herausragenden Eigenschaften dieses wohltätigen und apostolischen Prälaten adelt.

Im Jahr 1906 wurde das Manicómio Câmara Pestana gegründet. Dom Manuel Barreto hielt die Gründung im Trapiche dennoch weiterhin für notwendig, da er voraussah, dass diese weitere Krankenanstalt in naher Zukunft unbedingt unentbehrlich werden würde. Um diese Zeit, vielleicht auch schon früher, erkannten einige Brüder des heiligen Johannes von Gott, die mehr als einmal nach Madeira gekommen waren, um Spenden für ihre Krankenhauswerke auf dem portugiesischen Festland zu sammeln, wie nützlich und segensreich ihr Wirken auf dieser Insel sein könnte. Denn es gab eine beträchtliche Zahl von Kranken, die unter den von der Wissenschaft geforderten Bedingungen und im Einklang mit den Geboten wahrer christlicher Nächstenliebe aufgenommen werden mussten.

Um 1920 erwog man, die Leitung des Manicomio Câmara Pestana den Brüdern des heiligen Johannes von Gott zu übertragen, was in der Presse und in den Sitzungen des Generalrats des Distrikts (Junta Geral) einen großen Sturm der Entrüstung auslöste. Dennoch nahm der alte Gedanke, im Trapiche ein Krankenhaus zu gründen, allmählich Gestalt an. Der Diözesanbischof, Herr Dom António Manuel Pereira Ribeiro, gewährte ihm seine bedingungslose Unterstützung, und die Hingabe und Selbstlosigkeit von Dr. João Francisco de Almada taten, zusammen mit den zielstrebigen Bemühungen einiger Brüder des heiligen Johannes von Gott, das Übrige. Das Werk sollte bald greifbare Wirklichkeit werden. Anfang Juni 1922 bezogen die Brüder des heiligen Johannes von Gott die Häuser der Quinta do Trapiche. Es war eine mehr als behelfsmäßige Unterkunft, in der sich Schwierigkeiten von allen Seiten auftaten und die die Opferbereitschaft und Selbstverleugnung der armen Brüder auf eine harte Probe stellte. An Mut fehlte es ihnen nicht, und schon bald nahmen sie einige wenige Kranke aus dieser Gemeinde (freguesia) auf, die nicht geisteskrank waren. Ihr Kreuzzug der Wohltätigkeit hatte begonnen.

Die ersten Geisteskranken wurden dort erst im Oktober 1923 aufgenommen. Die Zeit zwischen diesen beiden Daten diente vor allem dazu, an verschiedenen Orten der Insel Spenden zu sammeln und die Mittel zu beschaffen, die unerlässlich waren, um das Gebäude seinem neuen Zweck anzupassen. Ein beträchtlicher Teil des Stammsitzes war bereits stark verfallen, und es war zudem schwierig, ihn so herzurichten, dass dort Menschen mit seelischen Störungen sicher untergebracht werden konnten. Die Brüder hatten deshalb große Mühen und Opfer auf sich zu nehmen, um das Gebäude angemessen vorzubereiten und für die Aufnahme der ersten Kranken tauglich zu machen. Deren Zahl stieg stetig, und sogleich erkannte man die bemerkenswerten, nie übertroffenen Dienste, die die neue Einrichtung leistete.

Im Mai 1924 wurde im Generalrat die Frage der Verlegung der Geisteskranken aus dem Manicomio Câmara Pestana in die Casa de Saúde do Trapiche aufgeworfen. In diesem Gremium wurden nicht nur die unzureichende Pflege, die beengten Räumlichkeiten und die brutale, unmenschliche Behandlung der Kranken deutlich hervorgehoben, sondern auch die Skandale aller Art, die sich im Inneren jener „Bastille“ abspielten, wie man die Irrenanstalt der Quinta do Rochedo damals nannte. Die Verlegung der Kranken in das Krankenhaus im Trapiche war unabweisbar geboten. Wichtigster Verfechter dieses Gedankens war Dr. Domingos Réis Costa. Unterstützt vom Präsidenten des Generalrats, Dr. Vasco Gonçalves Marques, und von weiteren Mitgliedern, setzte er sich sowohl in den Sitzungen dieser Verwaltungskörperschaft als auch in der örtlichen Presse mit größter Begeisterung für die sofortige Aufnahme der Kranken des Manicómio in die Casa de Saúde der Brüder des heiligen Johannes von Gott ein. Die Verlegung erfolgte am 21. Mai 1924: 38 männliche Geisteskranke wurden von der Quinta do Rochedo in die Quinta do Trapiche gebracht. Ein großes Werk der Menschlichkeit war vollbracht.

Die feierliche Einweihung dieser Irrenanstalt fand im August 1924 im Beisein des erlauchten Diözesanbischofs, des Provinzials des Ordens des heiligen Johannes von Gott und weiterer Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens statt.

Für den rechtlichen Unterhalt der Casa de Saúde do Trapiche wurde eine Vereinigung mit dem Namen „Associação dos Irmãos de São João de Deus“ gegründet, deren Satzung von der zuständigen Behörde genehmigt wurde. Ihr Direktor war von der Gründung des Krankenhauses bis zum Jahr 1928 das Ordensmitglied Manuel Maria Gonçalves. Trotz seines schlichten Umgangs, seiner ungekünstelten Bescheidenheit und seiner schwachen Gesundheit gelang es ihm, dieses Werk zu leiten und zu vollenden. Es ist eine vorbildliche Einrichtung lauterster Nächstenliebe gegenüber den Kranken und zugleich ein Kalvarienberg heroischster Tugenden seiner verdienstvollen, unübertrefflichen Pfleger.

4Wallfahrten, Verbesserungen und die ersten Jahre in Trapiche

Überall erwachte lebhafte Begeisterung für die bedeutenden Dienste, die das neue Haus für Geisteskranke leistete. Almosen und Spenden gingen nach und nach ein, herbeigebracht durch die sogenannten Wallfahrten. Sehr zahlreiche Gruppen von Menschen jeden Alters, Geschlechts und Standes bildeten große Pilgerzüge, die ihre Gaben an Geld, Lebensmitteln und Haushaltsgegenständen aller Art in die Hände der Leiter legten. Diese Wallfahrten nahmen in dieser Pfarrei ihren Anfang und wurden hier lange Zeit fortgesetzt. Besonders erwähnenswert sind die aus den Ortsteilen Casas Próximas (‚nahe Häuser‘), Madalena (‚Magdalena‘), Preces (‚Gebete‘), Três Paus (‚drei Pfähle‘) und Boliqueme. Sie bildeten lange Züge von reizvoller Malerischkeit, in denen sich der Geist der Wohltätigkeit auf bewundernswerte Weise mit höchst interessanter und typischer Eigenart verband. Auch andere Gemeinden (freguesia) ergriffen die Initiative zu gleichartigen Wallfahrten, in noch prunkvollerem Ausmaß; unter ihnen ragten jene von Monte (‚Berg‘), São Roque (‚heiliger Rochus‘), Câmara de Lobos (‚Robbenhöhle‘) und Estreito hervor.

Unter den vielen bedeutenden Verbesserungen, die die Brüder vom heiligen Johannes von Gott vornahmen, sind hervorzuheben: der Bau der Autostraße, die das Haus am Trapiche (‚Zuckermühle‘) rasch und direkt mit dem Ortsteil Boliqueme und damit mit der Stadt verband, der Anschluss des Hauses an das allgemeine Telefonnetz, die Wasserleitung sowie die Vorarbeiten für die Errichtung neuer Pavillons – ganz abgesehen vom Umbau der alten Gebäude für die Einrichtung des Krankenhauses, wie wir oben bereits erwähnt haben.

Die Zahl der Kranken in dieser Heilanstalt entwickelte sich seit ihrer Gründung, jeweils zum 31. Dezember jedes Jahres, wie folgt:

JahrDatumAnzahl der Kranken
1923am 31. Dezember waren vorhanden2
1924am 31. Dezember waren vorhanden59
1925am 31. Dezember waren vorhanden79
1926am 31. Dezember waren vorhanden87
1927am 31. Dezember waren vorhanden88
1928am 31. Dezember waren vorhanden104

Wie alle ähnlichen Einrichtungen verfügt dieses Heilhaus über einen eigenen Gottesdienst, den der Hauskaplan (capelão) der Anstalt leitet. Obwohl ihr religiöses Wirken vor allem den Kranken und der dort tätigen Gemeinschaft gilt, haben die Priester unter den Brüdern vom heiligen Johannes von Gott an den verschiedenen gottesdienstlichen Handlungen in dieser Gemeinde teilgenommen und waren den jeweiligen Pfarrern die besten und uneigennützigsten Helfer. In ihrer Kapelle spenden sie den Gläubigen, die darum bitten, bereitwillig die Sakramente, sie stehen den Kranken in ihren Wohnungen mit geistlichem Beistand bei, begleiten die Toten zu ihrer letzten Ruhestätte und leisten in der Pfarrkirche alle Dienste, um die man sie bittet. Der erste Kaplan war Padre José Maria Antunes, der dort von Februar 1923 bis Juli 1925 diente. Im August desselben Jahres wurde er durch Padre Lazaro Ribeiro ersetzt, der gegenwärtig der amtierende Kaplan ist (1928).

Die Geschichte dieses vorbildlichen Heilhauses von seiner Einrichtung bis heute besteht – neben der stetig wachsenden Zahl seiner Patienten und den materiellen Verbesserungen, die dort nach und nach eingeführt werden – nur in einer ganz einfachen, aber wunderbar schönen und ebenso wunderbar heiligen Sache: stets derselbe Geist des Mutes, der Selbstverleugnung und des Opfers bei den unermüdlichen Pflegern, stets die beharrlichste und liebevollste Behandlung der Kranken, stets die hingebungsvollste Sorge um ihr leibliches Wohl. Und dies, ebenfalls stets, ohne Schwäche, ohne Erlahmen, ohne Mutlosigkeit, trotz der Schwierigkeiten, Rückschläge und Kämpfe, die von Zeit zu Zeit zu bestehen sind.

5Fortschritte nach 1928

Die oben wiedergegebenen Daten und Angaben reichen nicht über das Jahr 1928 hinaus. Die Fortschritte, die diese Heilanstalt in den letzten Jahren gemacht hat, sind jedoch sehr bedeutend und verdienen besondere Erwähnung; wir geben hier einen kurzen Bericht darüber.

Neben anderen Verbesserungen wurden zwei große Pavillons zur Unterbringung der Kranken, eine geräumige Kapelle, ein Wohnhaus für das Personal und ein Kuhstall errichtet.

In den beiden Pavillons – dem Pavillon São José für die ruhigen und dem Pavillon São João de Deus für die unruhigen Kranken – gibt es geräumige Speise-, Aufenthalts- und Spielsäle, Bäder, Schlafsäle, Einzelzimmer usw. Alles entspricht den Regeln der Hygiene und dem neuesten Stand der psychiatrischen Wissenschaft. Neben den Pavillons liegen kunstvoll gärtnerisch gestaltete, von Schattenbäumen bedeckte Höfe, in denen sich die Kranken erholen können; von dort genießt man einen schönen Blick über die Stadt und einen großen Teil ihrer Umgebung.

Die Behandlung der Kranken macht ständig Fortschritte. Die Madeirer dürfen stolz darauf sein, heute eine Anstalt zu besitzen, in der unsere Geisteskranken neben liebevoller Zuwendung und christlicher Nächstenliebe auch alles genießen, was die moderne Psychiatrie verlangt.

Wer je die alte Irrenanstalt Câmara Pestana mit ihrer strengen Überwachung, ihren Zwangsmaßnahmen und ihrer Isolierung besucht hat, wird über das Leben in dieser Anstalt staunen, das man einst für unmöglich und undurchführbar hielt.

Viele Kranke leben, als wären sie gesund. Sie verbringen nicht mehr zwanzig, dreißig und mehr Jahre unter Zwang. Viele arbeiten in den Werkstätten der Schuhmacherei, Tischlerei und Schlosserei, bei den verschiedenen Bau- und Reparaturarbeiten an den Gebäuden, bei der Bestellung des Gemüsegartens und bei der Pflege der Haustiere wie Kühe, Ziegen, Schweine, Kaninchen und Hühner. Sie selbst reinigen die Speise- und Schlafsäle. Die Pflege der Höfe und Gärten der Anstalt liegt in ihren Händen. Und alles gerät so vollkommen, als wäre es von völlig gesunden Menschen ausgeführt worden.

Auf diese Weise gelingt es den verdienstvollen Brüdern des heiligen Johannes von Gott, einige hundert Männer zu beschäftigen, die sonst selbst die Ursache ihres eigenen Unwohlseins wären.

Außerdem besuchen der angesehene Psychiater Aníbal Augusto Faria und der hervorragende Arzt Dr. William Clode die Kranken dreimal wöchentlich und wenden die neuesten Erkenntnisse der Irrenheilkunde an, etwa den Elektroschock usw.

Die Vereinigung „Associação dos Irmãos de São João de Deus“, die zur rechtlichen Trägerschaft dieser Heilanstalt gegründet worden war, bestand ab 1940 nicht mehr. Damals erhielt nämlich der „Ordem Hospitalária de S. João de Deus“ aufgrund des Konkordats zwischen dem Heiligen Stuhl und Portugal Rechtspersönlichkeit. Unterhalten wird die Anstalt weiterhin vom Generalrat des Distrikts (Junta Geral).

Die Belegung der „Casa de São João de Deus“ am Trapiche entwickelte sich in den letzten fünfzehn Jahren nach der Zahl der Kranken wie folgt:

JahrZahl der Kranken
1929118
1930122
1931143
1932152
1933162
1934167
1935175
1936168
1937180
1938186
1939189
1940194
1941215
1942238
1943239

Diese Angaben beziehen sich auf die genaue Zahl der Kranken, die sich jeweils am 31. Dezember jedes der genannten Jahre im Krankenhaus befanden.

Der Gottesdienst, bestimmt für die Gemeinschaft und für jene Kranken, die daran teilnehmen konnten und wollten, fand zunächst in der alten Kapelle der Quinta (Landgut) statt und später in Räumen eines der „Pavillons“. Dies blieb so bis 1936, als die neue Kirche eingeweiht wurde, die dem heiligen Gründer des verdienstvollen Hospitalordens, Johannes von Gott, geweiht ist. Obwohl sie vor allem dem genannten Zweck dient, leistet sie den Bewohnern dieses Dorfes (lugar, Siedlungsrang unterhalb der Kleinstadt) und der umliegenden Ortsteile wertvollste Dienste in der gesamten religiösen Betreuung.

6Die Irrenanstalt Câmara Pestana für Frauen

Über den Zeitraum von 1906, dem Gründungsjahr des „Manicomio Camara Pestana“, bis 1924, als die Anstalt ausschließlich der Behandlung weiblicher Kranker vorbehalten wurde und alle männlichen Patienten in die Casa de Saúde do Trapiche übersiedelten, wurde bereits in den ersten Spalten dieses Artikels über die „Manicomios“ ausführlich berichtet.

Ein Jahr später, nämlich ab dem 9. Mai 1925, wurde die Leitung des „Manicomio Camara Pestana“ in der Gemeinde São Gonçalo den Hospitalschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu übertragen. Bis heute verrichten sie dort ihre mühevolle und harte Krankenpflege mit größtem Eifer, lauterster Hingabe und höchster fachlicher Kompetenz. Auf die Ausübung dieser Dienste übertragen wir uneingeschränkt, was wir weiter oben über deren Verlauf in der „Casa de São João de Deus“ im Trapiche in der Gemeinde Santo António gesagt haben.

Die Entwicklung der „Casa de Saúde Camara Pestana“, die ausschließlich der Behandlung von Frauen diente, zeigt sich deutlich an der Zahl der Kranken, die sich dort jeweils am 31. Dezember der folgenden Jahre befanden:

JahrZahl der Kranken
192664
192767
192877
1929105
1930117
1931135
1932153
1933169
1934183
1935191
1936201
1937232
1938249
1939232
1940260
1941272
1942283
1943286

In diesem Artikel

Zeit

Erwähnte Jahre · 13
  1. Der Stadtrat von Funchal beantragte einen „Tronco“ zur Verwahrung psychisch Kranker.

  2. Die Krankenhausordnung sah erstmals gesicherte Räume für psychisch Kranke vor.

  3. Dr. Luís da Câmara Pestana starb im Krankenhaus Arroios in Lissabon an der Beulenpest.

  4. Das Komitee kaufte die Quinta do Rochedo für die Irrenanstalt.

  5. Die Regierung bestätigte die Schenkung der Irrenanstalt an den Generalrat des Distrikts.

  6. Die Irrenanstalt Câmara Pestana wurde in Funchal gegründet und eingeweiht; außerdem wurde eine Büste von Câmara Pestana aufgestellt.

  7. An der Irrenanstalt wurde ein zweiter Pavillon errichtet.

  8. An der Irrenanstalt auf Madeira wurde ein dritter Pavillon errichtet.

  9. Die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott bezogen die Quinta do Trapiche, um dort eine Irrenanstalt einzurichten.

  10. Die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott gründeten die psychiatrische Heilanstalt Trapiche, die Ende 1923 ihre ersten Patienten aufnahm.

  11. Padre José Maria Antunes war der erste Kaplan der Irrenanstalt Trapiche.

  12. Achtunddreißig männliche Patienten wurden von Rochedo nach Trapiche verlegt; die Irrenanstalt Câmara Pestana nahm fortan nur noch Frauen auf.

  13. Die Irrenanstalt Trapiche wurde feierlich eingeweiht.

  14. Die Leitung der Irrenanstalt Câmara Pestana wurde den Hospitalschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu anvertraut.

  15. Die neue Kirche São João de Deus in Trapiche wurde eingeweiht.

  16. Die Associação dos Irmãos de São João de Deus wurde aufgelöst, nachdem der Orden durch das Konkordat Rechtspersönlichkeit erlangt hatte.

Ort

Erwähnte Orte · 22
  1. Irrenanstalten · Gegenstand

    Funchal

  2. Azoren

    Portugal. Für die dortigen Flutopfer wurde ein Hilfsfonds eingerichtet, der später für die Irrenanstalt verwendet wurde.

  3. Boliqueime

    Funchal. Ort, den die von den Brüdern angelegte Fahrstraße mit Trapiche verband.

  4. Câmara de Lobos

    Gemeinde, die Spendenprozessionen organisierte.

  5. Casas Próximas

    Funchal. Ort, aus dem Prozessionen Spenden zur Irrenanstalt brachten.

  6. Estreito de Câmara de Lobos

    Câmara de Lobos. Gemeinde, die Spendenprozessionen organisierte.

  7. Funchal

    Stadt, in der die Irrenanstalt errichtet wurde.

  8. Irrenanstalt Câmara Pestana

    Funchal. Ältere, 1906 gegründete Irrenanstalt, die ab 1924 nur noch Frauen aufnahm.

  9. Kloster Mariä Verkündigung

    Funchal. Sein Gelände war ein bevorzugter Standort für die Irrenanstalt, konnte aber nicht erworben werden.

  10. Leprosenhospital

    Funchal. Wurde als Standort erwogen und verworfen.

  11. Lissabon

    Portugal. Ort, an dem Câmara Pestana starb.

  12. Madalena

    Funchal. Ort, aus dem Prozessionen Spenden brachten.

+ 10 weitere

Personen

Erwähnte Personen · 27
  1. Psychiater, der die Patienten in Trapiche dreimal wöchentlich besuchte und moderne Behandlungsmethoden einsetzte.

  2. Einer der ersten Befürworter einer Irrenanstalt und Mitglied des Gründungskomitees.

  3. Eigentümer eines Grundstücks neben der Quinta, das der Generalrat des Distrikts 1908 kaufte.

  4. Bischof von Funchal, der die Gründung der Heilanstalt Trapiche unterstützte.

  5. Bischof von Funchal, der als Erster eine von den Barmherzigen Brüdern vom heiligen Johannes von Gott geführte Irrenanstalt in Trapiche vorschlug.

  6. Wichtigster Befürworter der Verlegung von Patienten nach Trapiche im Jahr 1924 innerhalb des Generalrats des Distrikts.

  7. Schatzmeister des Gründungskomitees der Irrenanstalt.

  8. Mitglied des Hilfskomitees, dessen Mittel der Irrenanstalt zugutekamen.

  9. Mitglied des Hilfskomitees für die Flutopfer auf den Azoren, das mit dem Komitee für die Irrenanstalt zusammengelegt wurde.

  10. Ab Juli 1907 Direktor der Irrenanstalt; wirkte auch an der Gründung der Heilanstalt Trapiche mit.

+ 17 weitere
  1. Chirurg, der 1906 zum kommissarischen leitenden Krankenpfleger der Irrenanstalt ernannt wurde.

  2. Chirurg, der 1906 zum kommissarischen Direktor der Irrenanstalt ernannt wurde.

  3. Erster Kaplan der Heilanstalt Trapiche, im Amt von Februar 1923 bis Juli 1925.

  4. Leiter der Distriktsverwaltung, der die Misericórdia zum Bau einer Irrenanstalt drängte.

  5. Vermachte dem Fonds für die Irrenanstalt 1.500 Escudos.

  6. Ab August 1925 Kaplan der Heilanstalt Trapiche; noch 1928 im Amt.

  7. Ehrenmitglied des Ateneu Comercial, das in das Denkmalkomitee entsandt wurde.

  8. Madeirischer Bakteriologe, zu dessen Gedenken die nach ihm benannte Irrenanstalt gegründet wurde.

  9. Mitglied des Gründungskomitees der Irrenanstalt.

  10. Mitglied des Gründungskomitees der Irrenanstalt.

  11. Domherr im Hilfskomitee, das mit dem Komitee für die Irrenanstalt zusammengelegt wurde.

  12. Bruder vom Orden des heiligen Johannes von Gott, der die Einrichtung in Trapiche bis 1928 leitete.

  13. Sekretär des Gründungskomitees der Irrenanstalt.

  14. Vorsitzender des Komitees, der eine Irrenanstalt als Denkmal für Câmara Pestana vorschlug.

  15. Mitglied des Gründungskomitees der Irrenanstalt.

  16. Präsident der Junta Geral, der die Übertragung von 1924 unterstützte.

  17. Arzt, der Patienten in der Heilanstalt in Trapiche behandelte.

Auf dem Bogen M

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