Stuebel (Dr. Alphons) 1Stuebel und seine Reliefkarte von Madeira
Stuebel (Dr. Alphons)
Eintrag über den deutschen Vulkanologen Alphons Stuebel aus Dresden, der Madeira 1862–63 untersuchte und eine geologische Reliefkarte der Insel anfertigte, die heute im Museum des Seminars von Funchal aufbewahrt wird. Der Eintrag gibt durch Vermittlung von Padre Ernst Schmitz Stuebels Auffassung wieder, dass Madeira aus zwei miteinander verbundenen Eruptionszentren entstand: der Caldera von Curral das Freiras und der Kuppel von Paul da Serra.
1Stuebel und seine Reliefkarte von Madeira
Als wir die Geologie Madeiras behandelten, wurde aus bloßem Versehen der Artikel nicht erwähnt, den Padre Ernesto Schmitz über Dr. Alphons Stuebel verfasst hat. Dem dort Gesagten sind daher die maßgebliche Auffassung dieses bedeutenden deutschen Naturforschers und die nicht minder treffenden Betrachtungen des ehemaligen Lehrers der Naturwissenschaften an unserem Diözesan-Priesterseminar hinzuzufügen, die den genannten Artikel begleiten.
Groß ist die Meinungsverschiedenheit, zumindest in Nebenfragen, unter den Geologen, die sich im Laufe des 19. Jahrhunderts eingehender mit der Entstehung der Insel Madeira befasst haben. Doch wie aus dem Zusammenprall von Körpern und ihrer gegenseitigen Reibung oft Funke und Licht entstehen, so ist zu erwarten, dass auch in dieser Frage mehr Licht entstehen wird, je mehr sachkundige Männer nach gewissenhaften Studien ihre Meinung äußern – selbst wenn sie anfangs zu abweichenden Ergebnissen gelangen.
In Portugal hinreichend bekannt sind die Ansichten von Luís da S. Mousinho de Albuquerque, Dr. J. Macaulay, Sir Charles Lyell, Dr. Oswald Heer aus Zürich und vor allem von Dr. G. Hartung, der das Thema von allen am ausführlichsten in seinem Buch Madeira & Porto Santo usw., Leipzig, Engelmann, 1864, behandelt hat. Doch nur sehr wenige derer, die sich für die Geologie der portugiesischen Gebiete interessieren, dürften die ausdauernden und gewissenhaften Studien kennen, die Dr. Alphons Stuebel aus Dresden über Madeira angestellt hat. In den Jahren 1862 und 1863 hielt er sich auf Madeira auf. Nach eingehenden und langwierigen Beobachtungen und Geländeerkundungen fertigte er die geologische Karte Madeiras an – nicht auf Papier, sondern als Relief aus Modelliermasse. Darauf sind mit größter Deutlichkeit alle Erhebungen und Senken, erloschenen Krater, Bäche, Levadas (Bewässerungskanäle), Ortschaften usw. dargestellt, alles im Maßstab 1 : 55.000, sodass die Karte über einen Meter lang ist und eine entsprechende Breite hat.
Diese einzigartige Karte Madeiras befindet sich im Museum des Priesterseminars von Funchal (Museu do Seminário do Funchal) und vereint auf bewundernswerte Weise die Vorzüge von Wissenschaft und Kunst; alle dienen dem Zweck, das Studium der Geologie und insbesondere der Vulkanologie zu erleichtern und zu fördern.
Gewiss muss die Meinung eines Mannes nicht wenig Gewicht haben, dessen ganzes Leben der Vulkanologie gewidmet war und dem ein großes Vermögen erlaubte, die interessantesten Vulkangebiete unseres Erdballs de visu zu studieren. Deshalb glauben wir einen Dienst zu leisten, wenn wir diese Auffassung von Dr. Stuebel bekannter machen. Er hat sie in großen Zügen in seinem monumentalen Werk Die Vulkanberge von Ecuador dargelegt sowie in dessen Teil Ueber des Wesen des Vulkanismus, der gesondert in Berlin bei A. Asher & Co., 1897, erschien.
2Zwei Eruptionszentren
Ein Beispiel für die enge Verbindung zweier monogener vulkanischer Erhebungen (das heißt solcher, die auf eine einzige vulkanische Ursache zurückgehen, auch wenn diese sich in großen zeitlichen Abständen äußert) bietet in sehr viel größerem Maßstab als der Pichincha in Ecuador die Insel Madeira. Die gesamte Masse ihrer Berge, die sich auf einer Länge von nahezu 60 Kilometern und einer Breite von 15 bis 20 bis zu einer Höhe von 1800 Metern erhebt, war schlicht das Erzeugnis zweier Eruptionszentren. Und beide waren, wie sich aus der Art ihrer Verbindung mit großer Sicherheit schließen lässt, zur gleichen Zeit tätig.
„Die ausgedehntere und höhere dieser beiden monogenen Bauten ist eine calderaförmige Erhebung, die mehr als zwei Drittel der Insel einnimmt. Die eigentliche Caldera, die fast im Zentrum der Gesamtmasse liegt, hat einen Durchmesser von nahezu 4 1/2 Kilometern und eine Tiefe von 1200 Metern. Ein ausgedehntes Tal (der einstige Krater), das in seinem untersten Teil sehr eng wird und in eine Schlucht übergeht und auf einer Länge von 11 Kilometern ein Gefälle von 600 Metern hat, entwässert diese Caldera, die Curral das Freiras (‚Pferch der Nonnen‘) heißt. Unter den vielen Gipfeln, die die Caldera umgeben, ist der Pico Ruivo (‚rötlicher Gipfel‘) mit (1850) Metern der höchste und überhaupt der höchste Punkt der Insel. Vom Rand der Caldera erstrecken sich gewaltige Bergrücken nach allen Richtungen. Obwohl diese nach Ausdehnung, Aufbau und Gestalt sehr verschieden sind, gewinnt der Beobachter den Eindruck, dass sich in diesem Hauptteil der Insel in großen Zügen ein symmetrischer Bau findet, ein Erzeugnis der vulkanischen Kräfte. „Ganz anders stellt sich die zweite Masse der Insel dar, die von weit geringerer Ausdehnung, aber nur 300 Meter niedriger als die erste ist. Es ist eine kuppelförmige Erhebung, die an ihrer höchsten Stelle, wo man einen Krater erwarten müsste, abgeflacht ist; sie bildet eine Hochebene von mehr als 3 Kilometern Durchmesser, die Paul da Serra (‚Bergsumpf‘) heißt.
Die beiden Eruptionszentren mit ihren aufgetürmten Massen liegen einander so nahe, dass ihre Gesteine sich nicht nur berühren, sondern bis zu einem gewissen Grad sogar ineinandergreifen. Die Grenze der beiden Massen ist noch deutlich sichtbar. Sie wird von zwei sehr tiefen, in entgegengesetzter Richtung verlaufenden Tälern gekennzeichnet: dem Tal von São Vicente (‚heiliger Vinzenz‘) nach Norden und dem der Ribeira Brava (‚wilder Bach‘) nach Süden. Die Quellgebiete dieser Täler, die sich durch Erosion erweitert und in Calderen mit mehreren Verzweigungen verwandelt haben, trennt nur eine verhältnismäßig sehr dünne, aber hohe Wand. Diese Art Grat, reich an Gipfeln, verbindet die Hochebene des Paul da Serra mit der Westwand der Caldera von Curral das Freiras.
„Trotz aller Ähnlichkeit, die die Täler von São Vicente und der Ribeira Brava durch ihre calderaförmigen Erweiterungen mit der großen Caldera von Curral das Freiras aufweisen, ist ihre Bedeutung für den geologischen Bau der Insel grundlegend verschieden. Sie sind lediglich durch Erosion erweiterte Räume zwischen Hügeln, während das Tal von Curral das Freiras einen echten Krater bildet und der Bach des Curral oder Ribeira dos Socorridos (‚Bach der Geretteten‘) sich den Weg bis zu diesem wahren Eruptionszentrum bahnt.
„Wir bestehen auf der notwendigen Unterscheidung hinsichtlich der Entstehung dieser Täler gerade deshalb, weil Sir Charles Lyell sie in seiner Beschreibung der Insel Madeira (Elements of Geology) unterlassen hat.
„Während diese beiden Eruptionszentren nahezu die gesamte Masse der Insel bei ihrer Erhebung über den Meeresspiegel auftürmten, scheinen auch einige Nebenzentren tätig gewesen zu sein, von denen sichtbare Spuren erhalten sind. Vor allem an den hohen, steilen Küsten des Nordens wird dies deutlich. Insbesondere betrachten wir die Penha de Águia (‚Adlerfels‘) als bedeutenden Rest eines alten, zerstörten Kraters.
3Kleinere Krater und Vergleiche
„Außerdem besitzt die Insel, deren vulkanische Tätigkeit längst erloschen ist, einige gut erhaltene, wenn auch kleine Kraterbildungen. Ihre Lage und ihre Verbindung mit der Hauptmasse der Insel machen es mehr als wahrscheinlich, dass der Herd ihres spärlichen Auswurfmaterials in der Inselmasse selbst zu suchen ist und nicht in den unermesslichen Tiefen unter ihr, aus denen die Insel selbst hervorgegangen ist. Wir erinnern etwa an den flachen Krater des Teiches (lagoa) im Bergland von Santo António am äußersten Ostende der Insel sowie an die kleinen Eruptionskegel und Lavaströme, die die Basis der Hochebene oberhalb von Porto Moniz am äußersten Nordwestende der Insel bilden.
„Wir wollen hier nicht im Einzelnen auf den tektonischen Aufbau der vulkanischen Bergketten und ihrer Verzweigungen eingehen. Doch möchten wir bemerken, dass die Hänge der Bergketten und der Lombos nahezu dieselben Neigungswinkel aufweisen wie die der vulkanischen Gebirge Ecuadors. Wie dort bewahren auch hier die Ausläufer, die von der zentralen Masse strahlenförmig nach allen Richtungen auseinanderlaufen, in ihrem oberen Teil weitgehend die Waagerechte, fallen aber zu ihrem Fuß hin in sehr steilen Hängen ab.
„Diese hier nur umrissene topographisch-genetische Beschreibung Madeiras ist sehr gut auf der Karte dargestellt, die Jakob Melchior Ziegler auf der Grundlage eigener und fremder Studien und Zeichnungen entwarf, ebenso auf einer Reliefkarte, die im Geologischen Institut der Universität Berlin aufbewahrt wird.
„All unsere Theorien über das Wesen des Vulkanismus wurden uns zuerst durch die geologische Untersuchung der Insel Madeira eingegeben und bald darauf durch die der Kapverdischen Inseln bestätigt. Wir wollten sie jedoch nicht veröffentlichen, solange wir sie nicht auch durch die Untersuchung anderer vulkanischer Gebiete bestätigt fanden. Diese Bestätigung fanden wir vor allem in Südamerika. Äußere Umstände verhinderten lange Zeit die Veröffentlichung der Ergebnisse unserer Studien. Heute, nach mehr als 20 Jahren, haben wir uns entschlossen, sie wenigstens teilweise zu veröffentlichen.
Eine gewisse Ähnlichkeit mit Madeira zeigt in ihrer Gestalt die Insel Teneriffa, die allerdings mehr als die doppelte Fläche misst. Diese Ähnlichkeit rührt vor allem daher, dass auch Teneriffa aus zwei Teilen besteht, die genetisch zu trennen sind, obwohl sie tektonisch miteinander verbunden und verflochten sind.
Auch auf Teneriffa sehen wir eine calderaförmige Erhebung, verbunden mit einer ausgedehnten, abgeflachten Erhebung ohne Krater. Doch stehen diese beiden Teile nicht im gleichen Verhältnis zueinander wie auf Madeira die Caldera des Curral zur Kuppel des Paul da Serra. Auf Teneriffa ist der Teil mit der Caldera so ausgedehnt und so hoch, dass der Rest nur als seitliches Anhängsel, als Nebenglied erscheint, was auf Madeira nicht der Fall ist.“
In diesem Artikel
Zeit
Erwähnte Jahre · 03Ort
Erwähnte Orte · 13Ausland
- Curral das Freiras
Câmara de Lobos. Von Stuebel als Hauptkrater und wichtigstes Eruptionszentrum der Insel bezeichnet.
Kleine Gemeinde im Inselinneren, gelegen in einem tiefen Tal, das für einen erloschenen Vulkankrater und Madeiras wichtigstes Eruptionszentrum gehalten wird. Das Landgut wurde für die Nonnen des Klosters St. Klara gekauft, die 1566 dorthin flohen und ihm ihren Namen gaben. 1790 wurde Curral das Freiras zur eigenständigen Gemeinde. Zuvor war das Gebiet Weideland und Zufluchtsort entflohener Sklaven und Straftäter; 1927 wurde es ein Julgado im Gerichtsbezirk von Funchal.
- Lagoa da Serra de Santo António
Flacher Kratersee, der als gut erhaltener kleiner Krater im Osten angeführt wird.
Flacher Kratersee, der als gut erhaltener kleiner Krater im Osten angeführt wird.
- Museum des Priesterseminars von Funchal
Funchal. Bewahrt Stuebels geologische Reliefkarte von Madeira auf.
Das Museum des Priesterseminars von Funchal beherbergt die wichtigsten botanischen Sammlungen der Insel, darunter Johnsons Herbarium. Es besitzt außerdem wertvolle zoologische Sammlungen mit Vögeln, Fischen, Muscheln und Korallen sowie Stübels geologische Reliefkarte von Madeira.
- Paul da Serra
Ponta do Sol. Abgeflachte Kuppel, die das zweite Eruptionszentrum bildet.
Der Paul da Serra ist Madeiras einzige ausgedehnte Hochebene. Sie liegt auf etwa 1.500 m Höhe, erstreckt sich über vier Kreise, und die Temperaturen können dort bis zum Gefrierpunkt fallen. An ihren Rändern entspringen die Quellen von Rabaçal und Risco sowie die Ribeira da Tabua und die Ribeira da Janela; zudem speist die Hochebene die wichtigsten Levadas. Der Elucidário dokumentiert ihre Vegetation, landwirtschaftliche Versuche, Schutzhäuser, Zusammenkünfte zur Schafschur, die gemeinschaftliche Nutzung des Landes und ein unvollendetes Straßenprojekt.
- Penha de Águia
Santana. Wird von Stuebel als Überrest eines zerstörten Nebenkraters angesehen.
Fast 600 m hohe, oben abgeflachte Meeresklippe in Form einer Pyramide an Madeiras Nordküste. Sie wurde dafür gerühmt, einem Tal von unvergleichlicher Schönheit den Namen gegeben zu haben. Stuebel hielt sie für den Überrest eines zerstörten Nebenkraters; an ihrer Seeseite sind doppelte Gänge zu erkennen. Sie ist ein Brutplatz des Boieiro und gab einem Majorat seinen Namen.
- Pichincha
Ecuador. Ecuadorianischer Vulkan, der mit Madeira verglichen wird.
Vulkan in Ecuador, der mit Madeira verglichen wird.
- Pico Ruivo
Santana. Höchster Punkt der Insel, unter den Gipfeln, die die Caldera umgeben.
Höchster Gipfel Madeiras am Rand des Hauptkraters. In einer Liste wird seine Höhe mit 1861 m, in einer anderen mit 1950 m angegeben. Mehrere Expeditionen, darunter die von Ross und Hochstetter, vermaßen ihn. Er ist der Ursprung der Ribeira do Faial.
- Porto Moniz
Oberhalb davon liegen kleine Eruptionskegel und Lavaströme.
Gemeinde und Kreis im Nordwesten mit einem Kai und einem passablen Hafen, der bei Südwind und gesperrter Südküste einen guten Anlegeplatz bietet. Hier steht eine der ältesten Magdalenenkapellen im Norden Madeiras; ihr Festtag fällt auf den 22. Juli. Porto Moniz war der Geburtsort von Dr. Manuel Gomes Jardim.
- Ribeira Brava
Südliches Tal, das die Grenze zwischen den beiden Vulkanmassen bildet.
Ribeira Brava ist eine der ältesten Gemeinden Madeiras. Sie ist nach ihrem reißenden Bach benannt und besitzt eine Kleinstadt, einen Hafen und einen Kai. Der Elucidário behandelt ihre Stiftskirche und deren Gemälde, ihr Franziskanerkloster und ihre Kapellen sowie das Fest des heiligen Petrus mit einem Boots- und Schwertertanz. Er berichtet auch von Unruhen gegen das metrische System und von Todesopfern, als Soldaten während der Wahl von 1884 auf die Bevölkerung schossen.
- Ribeira dos Socorridos
Câmara de Lobos · Funchal. Bach, der den Krater von Curral das Freiras entwässert.
Einer der wichtigsten Bäche Madeiras, der bei Torrinhas entspringt und mehrere Gemeinden westlich von Funchal voneinander trennt. Sein Name erinnert daran, dass Zargo an seiner Mündung Gefährten rettete, die beinahe fortgerissen worden wären. Er speist die Levada von Piornais; 1848 wurde mit dem Bau einer steinernen Straßenbrücke über den Bach begonnen.
- São Vicente
Nördliches Tal, das die Grenze zwischen den beiden Vulkanmassen bildet.
São Vicente wird als größte und bevölkerungsreichste Gemeinde im Norden Madeiras und als Sitz der einzigen Kleinstadt an der Nordküste beschrieben. Der Elucidário behandelt ihre Besiedlung, Kirchengeschichte, Ortsteile und Landschaft sowie den verheerenden Erdrutsch von 1929, bei dem Menschen ums Leben kamen.
+ 1 weitere
Personen
Erwähnte Personen · 08-
Deutscher Vulkanologe aus Dresden, der Madeira 1862–63 untersuchte und eine geologische Reliefkarte der Insel anfertigte.
- Charles Lyell1797–1875
Britischer Geologe, dessen Beschreibung Madeiras in Elements of Geology Stuebel kritisiert.
- Ernst Schmitz1845–1922
Ehemaliger Lehrer für Naturwissenschaften am Diözesanseminar von Funchal, der den hier wiedergegebenen Artikel über Stuebel schrieb.
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Deutscher Geologe und Verfasser von Madeira & Porto Santo (Leipzig, 1864), der bis dahin umfassendsten Darstellung des Themas.
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Wird als Verfasser einer Darstellung über die geologische Entstehung Madeiras angeführt.
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Zeichnete eine Karte von Madeira, die laut Stuebel dessen topografisch-genetische Struktur gut wiedergibt.
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Wird als einer der Verfasser bekannter Auffassungen zur Geologie Madeiras angeführt.
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Zürcher Naturforscher, der unter den Verfassern von Arbeiten über Madeiras Geologie genannt wird.