São Vicente
São Vicente
Gemeinde und Kreis São Vicente an der Nordküste Madeiras
São Vicente wird als größte und bevölkerungsreichste Gemeinde im Norden Madeiras und als Sitz der einzigen Kleinstadt an der Nordküste beschrieben. Der Elucidário behandelt ihre Besiedlung, Kirchengeschichte, Ortsteile und Landschaft sowie den verheerenden Erdrutsch von 1929, bei dem Menschen ums Leben kamen.
1Erwähnt in
- Marken — Gemeinde, in der die Drummond-Wertmarken aus Zink im Umlauf waren.
- Galeão (Untiefe) — Hafen, östlich dessen Baixa do Galeão liegt.
- Wallfahrten — Wallfahrt, die wegen ihrer ländlichen Umgebung geschätzt wird.
- Satzungen — Gemeinde der Bruderschaft Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz; ihre Ordnung stammt von 1902.
- Reis — Gemeinde, in der ein Landwirt vom Festland 1918 erfolgreich Reis anbaute.
- São Vicente (Kapelle) — Ort, an dessen Bachmündung die Kapelle steht.
- São Vicente (Gemeinde) — Gegenstand des Eintrags.
- Monte Medonho — Gemeinde, in der der Ort liegt und die früher von der Levada bewässert wurde.
- Câmara de Lobos (Kreis) — Einer der früheren „lugares“ Madeiras.
- Legenden — Gemeinde, in der die Legende von der Felsinsel bei São Vicente spielt.
- Cholera in den Jahren 1856 und 1910 — Verzeichnete 1856 307 Todesfälle.
- Fajã da Areia (Anlegestelle) — Nahe gelegener Ort, dessen Hafen als schlechter beurteilt wird.
- Sturzfluten — 1895 und 1920 beschädigt.
- Sarmento (Alberto Artur) — Kleinstadt und Gemeinde, die er in einem seiner Werke untersuchte.
- Geologie — Meeresfossilien in 360 m Höhe und Kalkstein, der zur Kalkgewinnung abgebaut wurde.
- Levadas — Standort einer staatlichen Levada.
- Levadas — Gemeinde, die von den staatlichen Levadas versorgt wird.
- Levadas — Wird von der Levada do Caramujo bewässert.
- Levadas — Erhält nun Wasser aus der Levada do Caramujo.
- Pau Branco (Notelaea excelsa) — Hochlandgebiet, in dem der Pau Branco vorkommt.
- Wiesen — Genista madeirensis wächst zwischen hier und Ponta Delgada.
- Piorno — G. maderensis wächst zwischen São Vicente und São Jorge.
- Historische Daten — 1743 zur Kleinstadt erhoben.
- Iceria (Icerya purchasi) — Ein weiterer Ortsteil, in dem das Insekt gefunden wurde.
- Maße und Gewichte — Aufständische warfen die neuen Gewichte ins Meer und vernichteten Aufzeichnungen.
- Nossa Senhora do Livramento (Kapellen) — Gemeinde, in der die Kapelle von 1685 steht.
- Inferno (Bach) — Gemeinde, in der der Bach entspringt und deren Ländereien seine Levada bewässert.
- Pinheirinho (Equisetum maximum) — Feuchte Orte, an denen der Schachtelhalm wächst.
- Kleinstädte — 1744 nach Eingaben der Gemeinden an der Nordküste zur Kleinstadt erhoben.
- Girão (Kap) — Ziel der von Funchal ausgehenden Königsstraße, die vermessen wurde, als man die Höhe der Klippe maß.
- Almude — Almude: 20,538 Liter.
- Straßen — Endpunkt der Straßen 25 und 26, die die Insel durchqueren.
- Fischereihäfen — Fischereihafen, in dem 1943 ein Pottwal angelandet wurde.
- Finanzverwaltung — Posten der Finanzwache.
- Volksaufstände — Schauplatz der Unruhen von 1755 um den Paul da Serra.
- Weizen — Eine der Gemeinden, in denen der Weizenanbau besonders wichtig ist.
- Gerichtsverwaltung — Seit 1876 Sitz einer Comarca.
- Langlebigkeit — In der Langlebigkeitsstatistik von 1911 aufgeführt.
- Seeentfernungen — Küstenstation in der Entfernungstabelle.
- Livramento — Gemeinde, zu der dieser Ortsteil gehört.
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2Chronologie
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Eine königliche Urkunde erhob die Gemeinde São Vicente zur Kleinstadt und zum Kreis. Sie gliederte ihr nördliche Orte wie Porto Moniz, Ponta Delgada und Seixal an und verkleinerte den Kreis Machico weiter.
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In Calheta, Ponta do Sol und São Vicente brachen wegen einer Konzession für den Paul da Serra Unruhen aus.
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Eine neue Verwaltungsordnung teilte Madeira in zehn Kreise ein. Neu entstanden unter anderem Câmara de Lobos, Santana (einschließlich Porto da Cruz, gegen den Protest von Machico), Porto Moniz, São Vicente und Calheta; Ponta do Sol wurde neu gegliedert. Die Grenzen von Funchal wurden zum Jahresende festgelegt, und der Distriktsleiter erhielt den Titel Zivilgouverneur.
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António Jardim de Oliveira wurde in São Vicente geboren.
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Manuel de Sousa Brasão wurde in São Vicente geboren.
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Eine Flut am 2. und 3. Oktober beschädigte Gemeinden an der Nordküste Madeiras.
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Ein Dekret hob den Kreis Porto Moniz zum zweiten Mal auf und gliederte seine Gemeinden Calheta und São Vicente an. 1898 wurde er wiederhergestellt.
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Die Levada von Monte Medonho wurde umgeleitet, um statt São Vicente nun Ribeira Brava und Tábua zu bewässern.
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Das Grundbuchamt von São Vicente wurde eingerichtet.
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In São Vicente wurde eine Niederschlagsmessstation eingerichtet.