Leme 1Flämische Herkunft und Ansiedlung auf Madeira
Leme
Familieneintrag über die Leme-Linie auf Madeira, die von dem flämischen Adligen António de Leme abstammt. Er verfolgt die Erbfolge des Majorats (morgado) der Quinta do Leme bis zu dessen Übergang an das Haus Carvalhal und behandelt den umstrittenen Gebrauch des Titels „Dom“ durch die Familie.
1Flämische Herkunft und Ansiedlung auf Madeira
Leme ist ein sehr alter Familienname bei uns. Er geht auf António de Leme zurück, der auf dieser Insel zum Stammvater einer großen und angesehenen Nachkommenschaft wurde.
Bei der Einnahme von Asilah und Tanger zeichneten sich die beiden flämischen Edelleute Martim de Leme und António de Leme aus der Stadt Brügge im alten Flandern durch Tapferkeit und Heldenmut aus. Ihr Vater Martim de Leme hatte sie ausgesandt, unter dem Befehl des Königs von Portugal zu kämpfen, begleitet von einer Anzahl Kriegsleute, die sie auf eigene Kosten bewaffnet und ausgerüstet hatten. Im Wappenbrief vom 2. November 1471, den Alfons V. zugunsten von António de Leme ausstellte, der damals Ritter im Haus des Prinzen Dom João war, wurde diese Tat ehrenvoll erwähnt. Zugleich verlieh und bestätigte ihm der Brief den Adelstitel, den er bereits in seinem Heimatland trug, und gab ihm als Wappen „in goldenem Feld fünf schwarze Amseln ohne Füße und Schnäbel, schräggekreuzt angeordnet, und als Helmzier eine der Amseln zwischen einem goldenen Schrägkreuz“.
António de Leme hatte unter anderen Kindern einen Sohn Martim de Leme, der wie sein Vater in Flandern geboren zu sein scheint. Nachdem er in Portugal gedient und in seiner Heimat hohe Hofämter bekleidet hatte, kam er um 1483 nach Madeira. Er brachte für den Stadtrat von Funchal Empfehlungsschreiben des Infanten Dom Fernando mit, des Meisters des Christusordens, dem die Insel damals gehörte. Man gab ihm Land als Sesmaria (königliche Landvergabe an Siedler mit Bewirtschaftungspflicht) in der Pfarrei Santo António (‚heiliger Antonius‘), das er seinen Erben hinterließ. Er starb in Funchal und wurde im Kloster St. Franziskus (São Francisco) beigesetzt. Martim de Leme heiratete Dona Maria Adão Ferreira, eine Tochter von Adão Gonçalves Ferreira, dem ersten auf dieser Insel geborenen Menschen. Dieser wiederum war ein Sohn von Gonçalo Aires Ferreira, einem Gefährten Zarcos bei der Entdeckung Madeiras.
Er selbst oder ein gleichnamiger Sohn errichtete in der genannten Gemeinde (freguesia) das Wohnhaus, das noch heute Quinta (Landgut) do Leme heißt, sowie die angebaute Kapelle, deren Bau Dr. Álvaro Rodrigues de Azevedo auf das Jahr 1535 datiert. António de Leme vermählte sich mit Dona Catarina de Barros, die aus dem frei verfügbaren Drittel (terça) ihres Nachlasses ein Majorat (morgado) auf Ländereien stiftete, die sie in der Gemeinde Ponta do Sol (‚Sonnenspitze‘) besaß. Die beiden lebten und starben im Wohnsitz der Quinta do Leme und wurden, wie wir in einem alten Geschlechterbuch lesen, „im Chor von Santo António do Campo“ beigesetzt, womit zweifellos die Pfarrkirche jener Gemeinde gemeint ist.
2Das Majorat der Leme und seine Inhaber
Aus dieser Ehe ging Pedro de Leme hervor, der Stifter des Majorats (morgado) der Lemes auf der gleichnamigen Quinta (Landgut). Er verband die Stiftung mit der ausdrücklichen Auflage, dass der Nachfolger und Administrator (administrador do concelho, von der Regierung ernannter Vorsteher des Kreises) dieses Fideikommisses (vínculo) den Familiennamen Leme fortführen müsse. Aus Gründen, die uns gänzlich unbekannt sind und die heute wohl kaum mehr aufzuklären sein werden, wurden Pedro de Leme und sein erstgeborener Sohn Cristóvão de Leme verhaftet und nach Lissabon gebracht. Dort starben beide im Kerker, im selben Jahr und kurz nacheinander, der Sohn im September 1556. Wir stehen hier vor einem rätselhaften Drama, vielleicht sogar vor einer blutigen Tragödie: Vater und Sohn, wegen eines ruchlosen Verbrechens in die Tiefe eines Gefängnisses geworfen, könnten dort von rächender Hand getötet worden sein – aus Furcht, eine Umwandlung der Strafe oder eine Begnadigung, wie sie Adligen leicht zuteilwurde, könnte ihnen die Freiheit zurückgeben.
Dona Maria de Leme, die Tochter von Pedro de Leme, die mit Pedro Gomes Galdo verheiratet war, übernahm sogleich die Verwaltung des von ihren Eltern ererbten Hauses; sie starb jedoch ohne Nachkommen. Es folgte ein langer Rechtsstreit, in dessen Ergebnis das Majorat (morgadio) der Quinta do Leme an Francisco de Moraes und seine Frau Dona Maria da Câmara überging, Tochter und Schwiegersohn von Dona Leonor de Leme, der Schwester von Dona Maria de Leme, der letzten Verwalterin des Fideikommisses. Unmittelbare Nachfolgerin im Besitz des Majorats wurde deren Tochter Dona Filipa da Câmara, die António da Silva Barreto heiratete; er starb 1633. Aus dieser Ehe ging Manuel da Silva Câmara hervor, der sogleich die Nachfolge im Majorat antrat, aber bald darauf, im Jahr 1634, starb.
Erbe und unmittelbarer Nachfolger in der Verwaltung dieses Majoratshauses (casa vinculada) wurde Inácio da Câmara Leme, Generalleutnant auf Madeira, Ritter des Christusordens und Moço fidalgo (junger Edelmann des königlichen Hofstaats) des Königlichen Hauses, der auf dieser Insel beträchtliches Ansehen und großen Einfluss genoss. Er war es, der um die Mitte des 17. Jahrhunderts das Haus und die Kapelle der Quinta do Leme neu errichten ließ. 1647 heiratete er Dona Isabel de Castelo Branco Bettencourt; aus dieser Ehe ging 1649 der Erbe des Hauses hervor, Francisco da Câmara Leme, wie sein Vater Christusritter und Moço fidalgo des Königlichen Hauses. Er vermählte sich mit Dona Francisca de Sá e Meneses, und am 25. Juli 1695 wurde ihm der Erstgeborene und Nachfolger Pedro Júlio da Câmara Leme geboren. Dieser war wie Vater und Großvater Moço fidalgo und Ritter des Königlichen Hauses und heiratete Dona Mariana de Meneses, die Tochter von Pedro de Bettencourt Henriques und Dona Mariana de Meneses.
Sein Sohn und Nachfolger im Majorat war Francisco Aurélio da Câmara Leme, der 1731 Dona Antónia Maria Acciaioli de Vasconcelos Bettencourt heiratete. Er besaß die von seinen Vorfahren ererbten Vorrechte eines Christusritters und Moço fidalgo. Er war es, der 1748 die Kapelle St. Philippus (São Filipe) der Quinta do Leme vollständig wiederaufbauen ließ, nachdem das Erdbeben jenes Jahres sie in Trümmer gelegt hatte, wie im bereits genannten Artikel nachzulesen ist.
Unmittelbar in Besitz und Verwaltung des Fideikommisses trat deren Sohn Francisco António da Câmara Leme. Er war nacheinander mit Dona Ana Correia Accioli, mit Dona Maria Luísa Correia Accioli, der Schwester seiner ersten Frau, und mit Dona Júlia da Cunha verheiratet; Letztere war eine uneheliche Tochter des Grafen von Cunha und starb 1832 in Lissabon an der Cholera. Francisco António da Câmara Leme starb kinderlos. Nach seinem Tod ging die Verwaltung dieses Fideikommisses an seinen Neffen João de Carvalhal Esmeraldo de Bettencourt de Sá Machado über, den 1. Grafen von Carvalhal. So wurde es dem großen Haus Carvalhal einverleibt, dem reichsten und bedeutendsten dieser Insel.
3Der Titel Dom
Über den Titel Dom (Adelsprädikat), den einige Mitglieder dieser Familie führten, liest man im Werk Resenha das Familias Titulares e Grandes de Portugal, Bd. 1, S. 384, Folgendes: „Die Câmara Leme … von der Insel Madeira führten niemals das Dom. Der letzte Vertreter dieser Familie begann von einem bestimmten Zeitpunkt an eigenmächtig, seinem Taufnamen das Dom voranzustellen. Diese Eigenmächtigkeit setzten die Nachkommen fort, und da das Dom ohne gebührende Prüfung in verschiedenen königlichen Gnadenerweisen genannt wurde, die ihnen zuteilwurden, wurde es auf diese Weise legalisiert. So gewährte Seine Majestät zwei Gnadenerweise, ohne dass ihr daraus eine Last entstand. Dasselbe geschieht auch bei anderen Personen.“
Diese Auskunft widerspricht nicht dem, was uns ein alter madeirischer Fidalgo (Angehöriger des niederen Adels) erzählte, um den Gebrauch des Dom zu erklären, das die letzten Mitglieder der Familie Câmara Leme führten. Einer von ihnen stellte, als er um irgendeinen Gnadenerweis ersuchte, seinem Namen ein D voran, das Diz (‚sagt‘) bedeuten sollte. Als die erbetene Gunst gewährt wurde, hielt der Beamte, der das königliche Schreiben (carta régia) aufsetzte, die Abkürzung von diz versehentlich für dom und schrieb: „Wir gewähren Dom Soundso“ usw. Daher rührt, wie behauptet wird, der unrechtmäßige Gebrauch des Dom, mit dem sich die letzten Nachkommen der Câmara Leme brüsteten.
In diesem Artikel
Zeit
Erwähnte Jahre · 12-
Alfons V. verlieh António Leme einen Adelsbrief und ein Wappen (ein anderer Eintrag datiert dies auf den 12. November).
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Martim de Leme kam mit Empfehlungsschreiben von Infant Ferdinand nach Madeira.
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António de Leme errichtete die Kapelle São Filipe auf der Quinta do Leme; Álvaro Rodrigues de Azevedo datierte sie auf 1535, andere Angaben auf 1536.
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Cristóvão de Leme starb in Lissabon im Gefängnis, kurz nach seinem Vater Pedro.
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António da Silva Barreto starb.
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Manuel da Silva Câmara, Inhaber des Leme-Majorats, starb.
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Inácio da Câmara Leme heiratete Isabel de Castelo Branco Bettencourt.
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Francisco da Câmara Leme wurde geboren.
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Pedro Júlio da Câmara Leme wurde geboren.
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Francisco Aurélio da Câmara Leme heiratete Antónia Maria Acciaioli de Vasconcelos Bettencourt.
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In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1748 erschütterte ein heftiges Erdbeben Madeira. Es forderte nur wenige Todesopfer, beschädigte aber zahlreiche Gebäude schwer, darunter die Kathedrale, den Bischofspalast, das Zollhaus, die Kirche von Monte, das Haus des Neuen Klosters sowie zahlreiche Kapellen und Pfarrkirchen.
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Dona Júlia da Cunha starb in Lissabon an Cholera.
Ort
Erwähnte Orte · 12Ausland
- Asilah
Morocco. Marokkanische Stadt, bei deren Eroberung sich die Brüder Leme auszeichneten.
Asilah ist eine marokkanische Festung, die Alfons V. in Anwesenheit von Dom Nuno de Aguiar eroberte. Mehrere Madeirer kämpften bei den Belagerungen und der Einnahme, darunter Angehörige der Familie Câmara, die Brüder Leme und António Correia. Simão Gonçalves da Câmara entsetzte die Festung zweimal, und Padre João Soares diente dort.
- Brügge
Belgium. Flämische Heimatstadt der Brüder Leme.
Brügge ist eine flämische Stadt außerhalb des Archipels. Ihre Malschule prägt das künstlerische Erbe Madeiras; zudem war die Stadt die Heimat der Brüder Leme.
- Flandern
Belgium. Herkunftsregion der Familie Leme.
Flandern ist eine Region außerhalb Madeiras, in der Manuel Tomás’ A Insulana 1635 veröffentlicht wurde. Aus Flandern stammte auch die Familie Leme.
- Funchal
Ort, an dem Martim de Leme dem Stadtrat Schreiben vorlegte und starb.
Die Hauptstadt des Archipels und Sitz des wichtigsten Kapitanats, wo die Besiedlung begann; um 1451–52 wurde der Ort zur Kleinstadt erhoben. Seine Bucht, die größte des Archipels, liegt zwischen Ponta do Garajau und Ponta da Cruz und bietet einen geschützten Ankerplatz, obwohl der Hafen nie ozeanografisch untersucht worden war. Das Elucidário behandelt Funchal als Kurort mit Klimadaten und berichtet über die Unruhen im Januar 1906, den Besuch des dänischen Prinzen im Mai 1846 und junge Vulkankegel in der Umgebung.
- Kapelle St. Philippus
Funchal. Kapelle der Quinta do Leme, die nach dem Erdbeben von 1748 wiederaufgebaut wurde.
Kapelle der Quinta do Leme, nach dem Erdbeben von 1748 wiederaufgebaut.
- Kirche St. Antonius
Funchal. Pfarrkirche, in der António de Leme und seine Ehefrau bestattet wurden.
Die Kirche St. Antonius ist die Pfarrkirche von Santo António in Funchal; ihr Kirchhof dient als Aussichtspunkt. António de Leme und seine Frau wurden dort bestattet. Der niedrigere der Picos de Santo António steht in ihrer Nähe, und die Kirche markiert ein Ende des Caminho de Luís Miranda.
- Kloster St. Franziskus
Funchal. Grabstätte von Martim de Leme.
Das Kloster St. Franziskus war ein 1473 gegründetes Franziskanerkloster in Funchal. Im Jahr 1508 markierte es die Westgrenze der Stadt. Seine Kirche wurde 1865 abgerissen; ihre Ausstattung, Bücher, Grabplatten und Gebeine gelangten auf den Friedhof von Angústias, ins Museum und in die Stadtbibliothek. Die Klostergebäude dienten bis 1836 kurzzeitig als Gefängnis und beherbergten 1857 die Polizei.
- Lissabon
Portugal. Ort, an dem Pedro und Cristóvão de Leme in einem Gefängnis starben.
Die portugiesische Hauptstadt war Sitz des Gerichts Relação und der Misericórdia, deren Privilegien und Statuten auf Funchal übertragen wurden. Henrique Franco de Sousa studierte an ihrer Königlichen Akademie der Schönen Künste, und Luiz José Baiardo zog 1821 dorthin.
- Ponta do Sol
Ort, an dem Dona Catarina de Barros die Ländereien besaß, aus denen ihr Majorat bestand.
Gemeinde und Kreis an der Südküste, ab etwa 1440 von Rodrigo Enes „o Coxo“ besiedelt. Die Gemeindekirche von Nossa Senhora da Luz besitzt ein Triptychon. Das Elucidário verzeichnet außerdem die vom Kreisrat finanzierte Anlegestelle von 1848 und den königlichen Besuch von 1858.
- Quinta do Leme
Funchal. Familiensitz und Majoratsgut der Leme.
Bewohnter Ortsteil und Landgut in der Gemeinde Santo António in Funchal. Das Anwesen war Familiensitz und Majorat der Familie Leme; dazu gehörten das Haus von António de Leme und die Kapelle St. Philippus. Es wird auch als Grenze der öffentlichen Beleuchtung in Santo António genannt.
- Santo António
Funchal. Gemeinde, in der Martim de Leme Land erhielt und die Quinta do Leme steht.
Santo António ist eine Gemeinde im Kreis Funchal auf Madeira. Dort entspringt der Bach São João, und die Jesuiten hatten am Pico do Cardo eine Residenz. Die Kirche trägt eine lateinische Inschrift von 1783; zur Gemeinde gehören die Kapellen Madalena, São João e Santana und Pópulo. Sie gibt auch einer etwa 400 Meter hohen Erhebung nahe der Kirche ihren Namen.
- Tanger
Morocco. Marokkanische Stadt, die von den Portugiesen unter Beteiligung der Familie Leme eingenommen wurde.
Tanger ist eine marokkanische Stadt, bei deren Belagerung Zarco der Überlieferung nach ein Auge verlor und den Rückzug von Heinrich dem Seefahrer deckte; auch Rui und Simão Gonçalves da Câmara kämpften dort. Die Stadt wurde unter Beteiligung der Familie Lemes eingenommen und wurde Sitz eines neuen Bistums unter Dom Nuno de Aguiar. Später wurde sie statt Madeira an England abgetreten.
Personen
Erwähnte Personen · 33-
Gilt als der erste auf Madeira geborene Mann; Schwiegervater von Martim de Leme.
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König von Portugal, der António de Leme 1471 ein Wappen verlieh.
- Álvaro Rodrigues de Azevedo1825–1898
Historiker, der den Bau der Kapelle der Quinta do Leme auf 1535 datierte.
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Erste Ehefrau von Francisco António da Câmara Leme.
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Ehefrau von Francisco Aurélio da Câmara Leme; Heirat 1731.
- António da Silva Barreto† 1633
Ehemann von Dona Felipa da Câmara; starb 1633.
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Flämischer Adliger aus Brügge, der bei Asilah und Tanger kämpfte und 1471 von Alfons V. ein Wappen erhielt; Begründer der Familie Leme.
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Ehefrau von António de Leme dem Jüngeren, die auf Ländereien in Ponta do Sol ein Majorat gründete.
- Cristovão de Leme† 1556
Ältester Sohn von Pedro de Leme, der im September 1556 mit seinem Vater in einem Gefängnis in Lissabon starb.
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Portugiesischer Prinz, in dessen Haushalt António de Leme als Ritter diente.
+ 23 weitere
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Übernahm das Majorat; Ehefrau von António da Silva Barreto.
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Ehefrau von Francisco da Câmara Leme.
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1649 geborener Erbe des Leme-Majorats, Ritter des Christusordens und moço fidalgo.
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Erhielt nach einem langen Rechtsstreit zusammen mit seiner Ehefrau das Majorat der Quinta do Leme.
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Gefährte von Zarco bei der Entdeckung Madeiras und Vater von Adão Gonçalves Ferreira.
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Vater von Dona Júlia da Cunha.
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Generalleutnant auf Madeira und Ritter des Christusordens, der Mitte des 17. Jahrhunderts das Wohnhaus und die Kapelle der Quinta do Leme wiederaufbaute.
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Infant und Meister des Christusordens, dem Madeira damals unterstand; er empfahl Martim de Leme dem Stadtrat von Funchal.
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Ehefrau von Inácio da Câmara Leme; Heirat 1647.
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Erster Graf von Carvalhal und Neffe des bisherigen Inhabers. Er erbte das Leme-Majorat und vereinigte es mit dem Haus Carvalhal.
- João Gonçalves Zarco† 1467
Entdecker Madeiras, erwähnt als Gefährte von Gonçalo Aires Ferreira.
- Júlia da Cunha† 1832
Dritte Ehefrau von Francisco António da Câmara Leme und leibliche Tochter des Grafen von Cunha; starb 1832 in Lissabon an Cholera.
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Schwester von Dona Maria de Leme, über deren Familienlinie das Majorat weitergegeben wurde.
- Manuel da Silva Câmara† 1634
Sohn von Dona Felipa da Câmara, der das Majorat erbte und 1634 starb.
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Ehefrau von Martim de Leme und Tochter von Adão Gonçalves Ferreira.
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Tochter von Dona Leonor de Leme und Ehefrau von Francisco de Moraes; die beiden erbten das Majorat.
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Tochter von Pedro de Leme, die das Majorat verwaltete und ohne Nachkommen starb.
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Zweite Ehefrau von Francisco António da Câmara Leme.
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Ehefrau von Pedro Júlio da Câmara Leme und Tochter von Pedro de Bettencourt Henriques.
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Sohn von António de Leme, der sich um 1483 auf Madeira niederließ, Land in Santo António erhielt und im Kloster São Francisco in Funchal bestattet wurde.
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Schwiegervater von Pedro Júlio da Câmara Leme.
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Ehemann von Dona Maria de Leme.
- Pedro Júlio da Câmara Leme1695–1556
Gründer des Leme-Majorats auf der Quinta do Leme; wurde verhaftet und starb 1556 in einem Gefängnis in Lissabon.