Hafen von Funchal
Porto do Funchal
Sé · Funchal
Bucht von Funchal, Kreis Funchal, Südküste Madeiras
Die Bucht von Funchal ist der größte Hafen des Madeira-Archipels und der führende Hafen der angrenzenden Inseln. Die Felsinsel liegt an ihrem westlichen Ende; die Bucht ist 4 Meilen vom Hafen von Câmara de Lobos entfernt. Das Elucidário enthält Statistiken zum Schiffsverkehr von 1901 bis 1943 und berichtet von Ereignissen wie Besuchen durch Kaperschiffe und Kriegsschiffe.
1Erwähnt in
- Embate — Hafen, in den Segelschiffe mithilfe des aus Südwesten wehenden embate einlaufen.
- Pé de Pau — Hafen, in dem die Galeonen des Korsaren acht Tage blieben.
- Tybumia (Bark) — Hafen, in den die Tybumia einlief und aus dem sie floh.
- Bomboteiro — Hafen, in dem Bomboteiros an Bord einlaufender Dampfschiffe gehen.
- Garajau (Kap) — Schiffe, die sich dem Hafen nähern, sehen die Statue.
- Bertrand (Henrique de Price) — Hafen, in dem die Fregatte D. Pedro im Juni 1834 lag.
- Câmara de Lobos (Hafen, Kai und Bucht) — Liegt 4 Meilen vom Hafen von Câmara de Lobos entfernt.
- Hafenverkehr — Hafen, dessen Schiffsverkehr von 1901 bis 1943 tabellarisch erfasst ist.
- Belle Poule — Ort, an dem die Schiffe ankerten.
- Ilhéu — Hafen, an dessen westlichem Ende die Felsinsel liegt.
- Heraldo da Madeira (O) — Hafen, dessen Dampfschiffpassagiere mit der englischen Ausgabe versorgt wurden.
- Leuchtfeuer auf der Felseninsel — Hafen, für den das Leuchtfeuer als Orientierungspunkt diente.
- Porto do Moniz (Hafen) — Hafen im Süden, der bei Südwind mitunter unzugänglich ist. Dann diente Porto Moniz als Ausweichhafen.
- Forster (Johann Reinhold) — Hafen, in dem James Cooks Expedition mit den Forsters am 29. Juli 1772 eintraf.
- Falcão — Hafen, in dem das Dampfschiff 1881 eintraf.
- Battenberg (Prinz von) — Hafen, den der Kreuzer Blonde mit dem Leichnam des Prinzen anlief.
- Fünfhundertjahrfeier der Entdeckung Madeiras — Hafen, in dem während der Feierlichkeiten das spanische Schiff Viera y Clavijo und das portugiesische Kriegsschiff Guadiana vor Anker lagen.
- Alabama — Hafen, den die Alabama anlief.
- Pontinha (Ortsteil, Straße, Felseninseln und Mole) — Hafen, zu dessen Bauanlagen die Pontinha gehörte.
- Hungersnot auf Porto Santo — Hafen, in dem 1850 zwei amerikanische Kriegsschiffe eintrafen und Mais für Porto Santo beisteuerten.
- Guiomar (Aussichtspavillon der Dona) — Hafen, für den der Aussichtspunkt als Orientierungspunkt diente.
- Surprise — Hafen, in dem die Surprise 1916 torpediert wurde.
- Intarsien — Hafen, in dem Intarsienwaren an Bord von Passagierschiffen verkauft wurden.
- Festung São Tiago — Die Festung steht östlich des Hafens.
2Chronologie
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Kapitän James Cook erreichte auf seiner zweiten Reise mit der Resolution Funchal, begleitet von den Botanikern Forster; er berichtete von einer großen Zahl Schwarzer und Menschen gemischter Herkunft auf Madeira.
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Das Geschwader, das Napoleon an Bord der Northumberland ins Exil nach St. Helena brachte, traf vor Funchal ein. Dort besuchte ihn Konsul Henry Veitch; anschließend fuhr das Geschwader nach St. Helena weiter.
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Die französischen Fregatten La Belle Poule und La Favorite, die die Mission des Prinzen von Joinville zur Überführung von Napoleons sterblichen Überresten aus St. Helena beförderten, hielten sich in Funchal auf.
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Ein kleines festes rotes Hafenfeuer auf dem Ilhéu bei Funchal nahm den Betrieb auf.
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Der von Blandy Brothers & Co. bestellte Dampfer Falcão traf in Funchal ein, um einen regelmäßigen Verkehr entlang der Südküste aufzunehmen.
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Die englische Bark Tybumia lief in den Hafen von Funchal ein und floh am 2. Dezember nachts, um dem Zoll zu entgehen; dabei wurde sie von der Festung auf dem Ilhéu beschossen.
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Der Kreuzer Blonde lief Funchal mit dem Leichnam von Prinz Heinrich von Battenberg an Bord an.
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Zeitraum, den die Statistik der im Hafen von Funchal eingelaufenen Schiffe abdeckt.
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Das deutsche U-Boot U-38 torpedierte im Hafen von Funchal drei Schiffe, darunter das französische Kanonenboot Surprise (33 Besatzungsmitglieder und 7 Portugiesen kamen ums Leben), und beschoss die Stadt, was weithin Panik auslöste. Später wurde der Opfer mit einem von Francisco Franco geschaffenen Denkmal gedacht.