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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 3555 Fisch Bd. III · S. 599 1 Min. Lesezeit

Meeräsche (Mugil corrugatus)

Originaltitel: Tainha (Mugil corrugatus)

Meeräsche, ein geschätzter Speisefisch, der vor Madeira wegen des Fischfangs mit Dynamit inzwischen selten ist; der Eintrag nennt verwandte Arten und örtliche Bezeichnungen.

Meeräsche (Mugil corrugatus)

Fisch aus der Familie der Mugilidae, heute in den küstennahen Gewässern Madeiras selten, weil man ihn mit Sprengstoff fängt. „Der vernünftige Fang der Meeräsche“, sagt Herr Adolfo de Noronha, „erfolgt mit dem Zugnetz oder dem Stellnetz, besonders im Sommer, wenn sie in die flachen Küstengewässer kommt. Mit der Angel wird sie nicht gefischt, und nur zufällig kann sie an die Rute gehen, sofern der verwendete Haken sehr klein ist.“

Die Meeräsche ist ein sehr schmackhafter Fisch und wird deshalb auf dem Markt zu hohem Preis verkauft. Außer der soeben genannten Art kommen auf Madeira auch Mugil cephalus und M. auratus vor; letztere ist unter der Bezeichnung Tainha da moda bekannt.

Die Fischer nennen die Meeräschen oft Mujas (eine Verballhornung von Mugens) und auch Galinhas do mar (‚Meereshühner‘). Der letztere Name rührt daher, dass sie „einen regelrechten Kropf aufweisen, der an den des Huhns erinnert und aus dem Blindmagen besteht, der innen mit einem außerordentlich dicken Epithel ausgekleidet ist“.

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  1. Autor, der zu geeigneten Methoden des Meeräschenfangs auf Madeira zitiert wird.

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