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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 1626 Fisch Bd. II · S. 150 1 Min. Lesezeit

Garapau

Erläutert, dass Garapau auf Madeira und Porto Santo junge Goraz bezeichnet, anders als Carapau auf dem portugiesischen Festland, womit junge Stöcker gemeint sind.

Garapau

Dieser Name wird sowohl auf Madeira als auch auf Porto Santo (‚Heiliger Hafen‘) den Jungtieren des Goraz und mitunter des Besugo gegeben (siehe dort). Erreicht der erste dieser Fische eine gewisse Größe, heißt er Peixe anique, und erst als ausgewachsenes Tier erhält er die Bezeichnung Goraz. Der erwachsene Goraz sucht die Tiefe auf, während die Jungtiere, die Garapaus, in Küstennähe leben, wo sie von einfachen Liebhabern mit der Angelschnur gefangen werden.

Bekanntlich besteht keinerlei Verwandtschaft zwischen den Garapaus Madeiras und den Carapaus Portugals; der letztere Name bezeichnet die Jungtiere des Chicharro (siehe dort), einer Art, die auch in den Meeren um die Iberische Halbinsel vorkommt.

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Erwähnte Orte · 02
Karte: Porto Santo (1)
  1. Porto Santo

    Ort, an dem die Bezeichnung Garapau verwendet wird.

Auf dem Bogen G

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