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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 0917 Fisch Bd. I · S. 521 1 Min. Lesezeit

Chicharro (Stöcker)

Originaltitel: Chicharro

Stöcker (Trachurus-Arten) in den Gewässern Madeiras; der Eintrag beschreibt ihre unregelmäßig auftretenden Schwärme und die Fangmethoden, darunter den nächtlichen Fang mit Lampen.

Chicharro (Stöcker)

In den Gewässern Madeiras gibt es unter diesem Namen, nach Angabe einiger Autoren, zwei Fischarten aus der Familie der Carangidae, nämlich Trachurus trachurus und T. Cuvieri. Sie scheinen unregelmäßig einzutreffen: Auf Zeiten großer Knappheit folgen andere, in denen die Schwärme sehr zahlreich sind. Man fängt sie bald am Grund der Küstenzone mit der Gorazeira (Tiefsee-Langleine für Meerbrassen) oder im Mittelwasser mit der Agulheira (Angelschnur für Hornhechte im Mittelwasser), bald an der Oberfläche mit der Angelrute oder dem Ringnetz; letzteres Verfahren ist sehr ergiebig, wenn die Fische reichlich kommen. Zuweilen werden sie auch in Schleppnetzen gefangen, die ebenfalls reiche Beute bringen können.

Der Fang am Grund erfolgt bei Tag, der an der Oberfläche dagegen bei Tag oder bei Nacht. Im letzteren Fall verwendet man eine Fischerlampe (candeio), die je nach Ort griseta, cão oder maçarico genannt wird; mit ihrem hellen Licht ist sie eine wirksame Hilfe für den Fischer, da sie den Fisch an die Meeresoberfläche lockt. Die Verfolgung durch Thunfische, den Barrakuda (bicuda) und andere wandernde Arten treibt den Chicharro oft dazu, Schutz in den Küstengewässern zu suchen. Dasselbe gilt für die Makrele (cavala), die mit denselben Methoden gefangen wird und ebenfalls unregelmäßig durchzieht. Als Köder ziehen die Fischer beide vielen anderen Arten vor.

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Auf dem Bogen C

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