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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 1068 Fischfang und Walfang Bd. I · S. 617 1 Min. Lesezeit

Corrico

Beschreibt corrico, eine madeirische Methode des nächtlichen Schleppangelns mit einem ganzen kleinen Fisch als Köder, im Gegensatz zum auf dem portugiesischen Festland gebräuchlichen corripo mit einem weißen Stofffetzen als Köder.

Corrico

Auf Madeira gebräuchliche Fangmethode: Ein Boot fährt und zieht eine oder zwei Leinen hinter sich her, an deren Ende ein Haken mit dem Köder sitzt. Durch die Bewegung gleitet der Köder nicht allzu tief unter der Wasseroberfläche dahin. Am besten eignen sich für dieses Schleppangeln, das nachts betrieben wird, die Bicuda, die Enchova und der Serralhão; ausnahmsweise fängt man aber auch die Caneja und andere Fische, die gewöhnlich dicht unter der Meeresoberfläche umherziehen. Der Köder ist fast immer ein kleiner ganzer Fisch, ein Chicharro. Darin unterscheidet sich die Methode vom Corripo, dem in Portugal üblichen Verfahren, bei dem man ein Stück weißen Lappen am Haken befestigt, Amostra genannt, das der getäuschte Fisch für einen appetitlichen Köder hält.

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  1. Portugal

    Dort wird die andere Methode, corripo, angewandt.

Auf dem Bogen C

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