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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 1418 Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft Bd. II · S. 28 1 Min. Lesezeit

Heu

Originaltitel: Feno

Heu auf Madeira: Zeitpunkt der Mahd, Herkunft des besten Heus (Ponta de São Lourenço), die nach Funchal gelangenden Mengen und die Preise.

Heu

So heißen die Gräser, die das Vieh nach dem Trocknen frisst. Die Wahl des Zeitpunkts für den Heuschnitt richtet sich danach, dass man zugleich reichliches und gutes Futter gewinnen will. An der Küste werden die Pflanzen im Mai geschnitten; in den Höhenlagen findet diese Arbeit im Juli statt.

Das Heu von der Ponta de São Lourenço (‚Sankt-Laurentius-Spitze‘) gehört zum besten, das Madeira hervorbringt; doch auch aus Caniço (‚Schilfrohr‘), São Gonçalo (‚heiliger Gonçalo‘), Camacha usw. gelangt viel Trockengras nach Funchal, bestimmt für das im Stall gehaltene Vieh. Jährlich kommen rund 500.000 Kilo madeirisches Heu in die Stadt, das im Allgemeinen aus Arten der Familie der Süßgräser (Gramineae) besteht. Aus Portugal kommt viel Weizenstroh als Tierfutter.

Früher lag der Durchschnittspreis für je 15 Kilogramm madeirisches Heu bei 30 Centavos, doch im laufenden Jahr wurde das Heu von der Ponta de São Lourenço zum Preis von 150 Centavos verkauft.

Andropogon hirtus und Agrostis castellana, auf Madeira sehr häufige Gräser, sind schon im grünen Zustand unter der Bezeichnung feno (Heu) bekannt.

In diesem Artikel

Ort

Erwähnte Orte · 06

Ausland

Karte: Madeira (6)
  1. Camacha

    Santa Cruz. Liefert Heu nach Funchal.

  2. Caniço

    Santa Cruz. Liefert Heu nach Funchal.

  3. Funchal

    Erhält jährlich etwa 500.000 kg Heu für das Stallvieh.

  4. Ponta de São Lourenço

    Machico. Hier wird das beste Heu Madeiras erzeugt.

  5. Portugal

    Herkunftsland von importiertem Weizenstroh als Viehfutter.

  6. São Gonçalo

    Funchal. Liefert Heu nach Funchal.

Auf dem Bogen F

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