Búzio
Búzio bezeichnet eine große Tritonschnecke aus den Gewässern Madeiras, deren Gehäuse Bootsleuten und aufständischen Bauern als Signalhorn diente. Im weiteren Sinne bezeichnet das Wort auch ähnliche einschalige Weichtiere.
Schale einer Meeresschnecke der Gattung Triton, die häufig in seichtem Grund mit Schleppnetzen gefischt wird. Sie ist die größte einschalige Muschel unserer Meere. Die Küstenschiffer benutzen sie als akustisches Signalhorn, um die Abfahrt oder Ankunft der Boote, die Übernahme von Ladung usw. anzukündigen. Auch der Bauer bedient sich ihrer, wenn er bei bestimmten Gelegenheiten seine Gefährten zum Aufstand ruft. Allgemein bezeichnet das Wort jede noch so kleine Schale der Gattung Triton und überdies jede einschalige Schnecke, die ihrer Form nach dieser Gattung nahekommt.
Auf Porto Santo (‚Heiliger Hafen‘) finden sich kleine Schnecken der Gattungen Columbella, Murex und Ranella, wobei Columbella rustica am Strand äußerst häufig ist. Auf Madeira sind Purpura hoemmastoma von 4 bis 5 Zentimetern Länge, Mitra cornicula, Murex corallinus, Bittium reticulatum, Rissoa violacea, Mitra zebrina und Cypraea spurca nicht selten.
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Ort
Erwähnte Orte · 02- Porto Santo
Insel, an deren Strand kleine Schneckengehäuse wie die von Columbella rustica häufig vorkommen.
Eine Insel des Archipels, die zugleich mit Madeira besiedelt wurde und eines der drei Kapitanate bildete. Sie war stets eine einzige Gemeinde, deren Kirche Nossa Senhora da Piedade geweiht und wiederholt geplündert wurde. Das Elucidário berichtet vom Überfall maurischer Piraten im Jahr 1617, von der eigenen Misericórdia der Insel und von einem auf dieser von Dürre bedrohten Insel angelegten Regenwasserkanal.