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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 1915 Pflanze Bd. II · S. 354 1 Min. Lesezeit

Jasmin

Originaltitel: Jasmineiros

Darstellung der auf Madeira vorkommenden Jasminarten: zwei einheimische Arten (Jasminum odoratissimum und J. azoricum), weitere in Gärten kultivierte Arten sowie Trachelospermum jasminoides, das vor Ort ebenfalls Jasmin genannt wird.

Jasmin

Auf Madeira gibt es mehrere Arten der Gattung Jasminum, von denen zwei – J. odoratissimum und J. azoricum – einheimisch sind. Die erste dieser Ölbaumgewächse (Oleaceae) hat meist dreizählige Blätter und gelbe Blüten; sie kommt in São Gonçalo (‚heiliger Gonçalo‘), in Caniço (‚Schilfrohr‘) usw. vor. Die zweite hat ebenfalls dreizählige Blätter, jedoch mit größeren Teilblättchen, und weiße Blüten; sie wurde bisher nur in der Umgebung von Serra de Água (‚Wassersäge‘) gefunden. J. grandiflorum aus Malabar und J. revolutum aus Indien werden in Gärten gezogen; der erste hat weiße, der zweite gelbe Blüten.

Auch Trachelospermum jasminoides ist auf Madeira unter dem Namen Jasmin (Jasmineiro) bekannt, obwohl die Pflanze zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) gehört.

In diesem Artikel

Ort

Erwähnte Orte · 03
Karte: Madeira (3)
  1. Caniço

    Santa Cruz. Ein weiterer Fundort von J. odoratissimum.

  2. São Gonçalo

    Funchal. Ort, an dem der einheimische Gelbe Jasmin J. odoratissimum wächst.

  3. Serra de Água

    Ribeira Brava. Das einzige Gebiet, in dem die einheimische Art J. azoricum gefunden wurde.

Auf dem Bogen J

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