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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 1367 Fajã (flaches Küstenland) Bd. II · S. 7 1 Min. Lesezeit

Fajã

Erläutert den madeirischen Begriff fajã: fruchtbare Landstriche, die durch Erdrutsche im Inselinneren oder an der Küste entstanden sind und häufig Bestandteil von Ortsnamen sind.

Fajã

Auf Madeira bezeichnet man als „Fajãs“ (Fajã: schmale Ebene am Fuß einer Steilküste) bestimmte, mehr oder weniger ausgedehnte Landstriche, die durch den Abbruch höher gelegener Erdmassen entstanden sind und in der Regel einen bemerkenswert fruchtbaren Boden bilden. Die „Fajãs“ entstehen sowohl im Inneren der Insel durch Erdrutsche, bei denen sich Material von den Berghängen löst, als auch entlang der gesamten Küste. Treffende Beispiele dafür sind ein beträchtlicher Teil der Gemeinde (freguesia) Jardim do Mar (‚Garten am Meer‘), der Lugar de Baixo (‚unterer Ort‘), die Fajã dos Padres (‚Ebene der Patres‘), die Fajã da Areia (‚Sandebene‘) und noch andere. Das Wort „Fajã“ wird im Allgemeinen als Ortsname gebraucht, und es gibt Dutzende von Ortsteilen, die Fajã de … heißen.

In diesem Artikel

Ort

Erwähnte Orte · 05
Karte: Madeira (4)
  1. Fajã · Gegenstand
  2. Fajã da Areia

    São Vicente. Beispiel einer Fajã an der Küste.

  3. Fajã dos Padres

    Ribeira Brava. Beispiel einer Fajã an der Küste.

  4. Jardim do Mar

    Calheta. Ein großer Teil dieser Gemeinde wird als Fajã an der Küste angeführt.

  5. Lugar de Baixo

    Ponta do Sol. Beispiel einer Fajã an der Küste.

Auf dem Bogen F

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