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Elucidário Madeirense Startseite
Artikel Nr. 2359 Fest oder Prozession Bd. II · S. 685 1 Min. Lesezeit

Menino Jesus Perdido (Fest des verlorenen Jesuskindes)

Originaltitel: Menino Jesus Perdido

Privat gefeiertes jährliches Andachtsfest in Nonnenklöstern, das Mitte des 17. Jahrhunderts im Kloster St. Klara in Funchal eingeführt wurde.

Menino Jesus Perdido (Fest des verlorenen Jesuskindes)

So hieß ein alljährliches Fest privaten Charakters – es beruhte nämlich auf keiner liturgischen Vorschrift –, das in den Frauenklöstern bisweilen mit großem Aufwand und ohne unmittelbare Beteiligung der jeweiligen Kapläne gefeiert wurde. Dennoch war es eine erbauliche Form der Andacht und Frömmigkeit, die besondere Wertschätzung verdient. Im Kloster St. Klara (Santa Clara) dieser Stadt führte es um die Mitte des 17. Jahrhunderts die fromme Nonne Clara da Chaga ein. Aufschlussreich ist, was die Zeitung O Jornal vom 6. Januar 1934 über dieses Fest und seine Einzelheiten berichtet. Im Buch Ripas da Madeira finden sich interessante Einzelheiten über die Feste des „Menino de Jesus Perdido“, wenn auch mit einigen Zügen reiner Fiktion ausgeschmückt.

In diesem Artikel

Zeit

Erwähnte Jahre · 01
  1. O Jornal veröffentlichte Einzelheiten zum Fest des Menino Jesus Perdido.

Ort

Erwähnte Orte · 01
Karte: Madeira (1)
  1. Kloster St. Klara

    Funchal. Kloster, in dem das Fest gefeiert wurde.

Personen

Erwähnte Personen · 01
  1. Nonne, die das Fest im Kloster St. Klara einführte.

Auf dem Bogen M

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